Mindestens 14 Tote
Neues Flüchtlingsdrama vor Lampedusa

Im Mittelmeer sind bei einem neuen Flüchtlingsdrama wahrscheinlich weit über ein Dutzend Menschen ertrunken. Rettungskräfte suchten am Montag südöstlich der italienischen Insel Lampedusa noch nach Vermissten, wie die Behörden mitteilten.

HB ROM. Ein Flugzeug hatte am Sonntag südlich der Mittelmeerinsel eine im Wasser treibende Leiche entdeckt. Bei einer Suchaktion der Küstenwache wurden bis zum Abend insgesamt 14 tote afrikanische Immigranten gesichtet. Die Suche sollte auch am Montag fortgesetzt werden, berichtete die Nachrichtenagentur Ansa. Zunächst war unklar, wo das Boot mit den Einwanderern untergegangen ist. Die Leichen sollten nach Porto Empedocle auf Sizilien gebracht werden.

Allein seit Beginn des Monats wurden 35 tote Immigranten im Meer vor Sizilien geborgen. Im Mai waren es 111. Am 1. Juni hatte eine französische Fregatte vor Malta die Leichen von 16 Flüchtlingen gefunden. Vor den Küsten Italiens und Maltas kommt es immer wieder zu Flüchtlingstragödien. Die meisten Einwanderer starten ihre gefährliche Überfahrt mit oft seeuntauglichen Booten von Nordafrika aus.

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