Mindestens 16 Tote: Anschläge auf Moschee in Bagdad verübt

Mindestens 16 Tote
Anschläge auf Moschee in Bagdad verübt

In der irakischen Hauptstadt Bagdad sind bei zwei Bombenanschlägen auf schiitische Moscheen am Freitag mindestens 16 Menschen ums Leben gekommen und 27 weitere verletzt worden.

HB BAGDAD. In der Al-Kadhumain-Moschee im südlichen Stadtteil Dura riss ein Selbstmordattentäter nach Polizeiangaben mindestens 14 Menschen mit in den Tod. 23 weitere Menschen seien bei dem Anschlag verletzt worden. Der Attentäter habe sich einer Menschenmenge in dem Gotteshaus genähert und dann einen Sprengstoffgürtel gezündet. Der arabische Nachrichtensender Al-Arabija sprach von 17 Toten.

Eine weitere Moschee im Stadtteil Baja im Westen Bagdads wurde nach Polizeiangaben mit einer Mörsergranate beschossen. Dabei wurde ein Mensch getötet, vier weitere seien verletzt worden, hieß es.

Die Schiiten im Irak feiern derzeit das Aschura-Fest, eines der wichtigsten religiösen Feste. Im vergangenen Jahr hatten Selbstmordattentäter am Aschura-Tag ein Massaker in Kerbela und im Bagdader Schiiten-Vorort Kadhimija angerichtet. Bei der blutigsten Anschlagserie seit dem Sturz des Saddam-Regimes starben damals rund 180 Menschen. Während des Aschura-Festes gedenken Schiiten in aller Welt des Märtyrertodes ihrer spirituellen Leitfigur Imam Hussein vor mehr als 1300 Jahren.

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