Mindestens 17 Tote
Al-Kaida gerät im Irak weiter unter Druck

Die Extremisten-Organisation Al-Kaida gerät im Irak zunehmend unter Druck rivalisierenden Muslim-Rebellen. Bei schweren Gefechten mit Anhängern der Islamischen Armee in der Nähe der Stadt Samarra wurden nach offiziellen Angaben 17 Al-Kaida-Kämpfer getötet.

HB BAGDAD. Zudem seien aufseiten der nationalistischen Gruppe und unter Dorfbewohnern 15 Menschen ums Leben gekommen, hieß es in Polizeikreisen. Die Islamische Armee erklärte jedoch, keines ihrer Mitglieder sei bei den Freitagabend ausgebrochenen und bis Samstagmorgen andauernden Gefechten gefallen.

Der zuständige stellvertretende Provinz-Gouverneur, Abdullah Dschubarah, sagte, ihm lägen keine genauen Opferzahlen vor. Er begrüßte jedoch den Einsatz der Islamischen Armee. „Wir unterstützen jeden, der gegen Al-Kaida kämpft“, sagte er Reuters. Die Kämpfe ereigneten sich in Dörfern, die einst zu Hochburgen der Al-Kaida zählten. Mittlerweile hat sich die Stimmung aber gewandelt. Viele Bewohner lehnen die Gewalttaten der Al-Kaida ab und haben sich zusammengetan, um die Extremisten zu vertreiben.

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