Mindestens 20 Tote
Neue Selbstmordanschläge im Irak

Im Irak haben Aufständische erneut ein Blutbad angerichtet. Bei zwei Selbstmordanschlägen in der Nähe der irakischen Stadt Ramadi sind am Montag mindestens 20 Menschen ums Leben gekommen. Dutzende Menschen wurden verletzt, wie die Polizei mitteilte.

HB BAGDAD. Der erste Angriff richtete sich gegen einen Markt. Eine Viertelstunde danach brachte ein weiterer Selbstmordattentäter sein mit Sprengstoff beladenes Auto an einer Straßensperre der Polizei zur Explosion. Dort wurden fünf Polizisten und fünf Passanten getötet. Ramadi liegt 115 Kilometer westlich von Bagdad und ist ein Zentrum der sunnitischen Aufstandsbewegung im Irak.

Bereits am Sonntag starben bei der Explosion einer Autobombe im Al-Baija-Viertel im Süden der irakischen Hauptstadt Bagdad nach Angaben von Polizisten und Augenzeugen mindestens 42 Menschen. Polizei und Armee riegelten nach dem Anschlag alle umliegenden Straßen ab. Bei der Explosion einer weiteren Autobombe im Stadtteil Mansur im Westen Bagdads starben nach Polizeiangaben drei Menschen, elf Menschen wurden verletzt.

Mit neuen Straßensperren und zusätzlichen Truppen versuchen die irakische Regierung und die US-Armee seit Mitte Februar die Zahl der Anschläge in Bagdad zu reduzieren. Nach der Zählung der US-Streitkräfte sind laut CNN seit Beginn des Irakkriegs im März 2003 insgesamt 3377 US-Soldaten ums Leben gekommen. In den ersten sechs Maitagen habe die US-Armee bereits 25 Soldaten im Irak verloren.

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