Mindestens 25 Tote
Neues Blutbad in Bagdad

Bei mehreren Explosionen in der irakischen Hauptstadt Bagdad sind mindestens 25 Menschen getötet worden. Zunächst detonierte eine Autobombe, dann schlugen mehrere Granaten ein. Ein Gebäude brach zusammen.

HB BAGDAD. Zunächst war von sieben Todesopfern die Rede, die Polizei korrigierte die Zahl jedoch wenig später auf 25. Dutzende Menschen wurden verletzt. Eine Autobombe in einem belebten Geschäftsviertel im Stadtteil Karrade sei explodiert, anschließend seien drei Mörsergranaten eingeschlagen, hieß es. Ein Gebäude stürzte ein. Unter den Trümmern wurden weitere Opfer vermutet.

Karrade wird überwiegend von Schiiten bewohnt, es leben dort aber auch viele irakische Christen. Am Vortag waren aus einem Wohnhaus unweit der Anschlagstelle 17 Menschen von Unbekannten entführt worden, die sich als Polizisten getarnt hatten.

Erst am Dienstag hatten sich US-Präsident George W. Bush und Iraks Ministerpräsident Nuri al-Maliki auf eine Verstärkung der Sicherheitskräfte in Bagdad verständigt, um der zunehmenden Gewalt Herr zu werden.

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