Ministerium bestätigt Medienbericht
Deutsche Radpanzer rollen nach Irak

Die Bundesregierung will im Zuge ihrer angekündigten Ausrüstungshilfe für den Irak „Fuchs“-Transportpanzer liefern.

HB BERLIN. Das Verteidigungsministerium bestätigte am Dienstag in Berlin entsprechende Planungen und verwies darauf, dass der Panzer unbewaffnet sei. „Spiegel Online“ berichtete, der geheim tagende Bundessicherheitsrat habe den Beschluss vorige Woche gefasst.

Zunächst werde ein Teil der gepanzerten Truppentransporter in die Vereinigten Arabischen Emirate geliefert, wo Deutschland auch irakische Soldaten ausbilden will. Die Kosten für die insgesamt 20 Panzer übernähmen die Emirate. Der Auswärtige Ausschuss des Bundestags solle an diesem Mittwoch über die Rüstungshilfe beraten.

Die Fuchs-Lieferung an den Irak ist Teil der Ausrüstungs- und Ausbildungshilfe für den Irak, zu der sich Berlin bereit erklärt hat. Bislang hatte Verteidigungsminister Peter Struck (SPD) nur versprochen, etwa 100 ausgemusterte Bundeswehr-Lastwagen zu liefern und außerhalb des Iraks Soldaten und Polizisten auszubilden.

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