Ministerpräsident Netanjahu

Neuwahlen in Israel angekündigt

Israel soll so schnell wie möglich ein neues Parlament wählen. Dies kündigte der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu am Dienstag vor Journalisten in Jerusalem an.
Update: 09.10.2012 - 20:29 Uhr 10 Kommentare
Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu (Archiv). Quelle: dpa

Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu (Archiv).

(Foto: dpa)

JerusalemIsrael soll so schnell wie möglich ein neues Parlament wählen. Dies kündigte der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu am Dienstag vor Journalisten in Jerusalem an. „Ich will das Volk um ein neues Mandat bitten“, sagte Netanjahu. Er nannte kein genaues Datum, sprach jedoch von einem kurzen Wahlkampf von drei Monaten. Netanjahus Koalition würde bis dahin weiterregieren.

Der israelische Rundfunk meldete, Netanjahu strebe Wahlen am 12. Februar an, die Opposition wolle einen noch früheren Zeitpunkt. Es werde damit gerechnet, dass das Parlament am kommenden Montag für seine eigene Auflösung stimmt.

Ursprünglich sollten die Parlamentswahlen erst im Herbst 2013 abgehalten werden. Nach Beratungen mit seinen Koalitionspartnern entschied sich der Regierungschef jedoch für vorgezogene Wahlen, weil er angesichts innenpolitischer Streitereien nicht mit einer Mehrheit für das nächstes Haushaltsbudget rechnen kann.

Netanjahu hatte im Mai schon einmal Neuwahlen binnen vier Monaten angekündigt. In einem Überraschungscoup hatte er jedoch zwei Tage später eine große Koalition mit der oppositionellen Kadima-Partei gebildet. Der Pakt mit Kadima zerbrach jedoch im Juli an einem Streit über die allgemeine Wehrpflicht. Seither wurde mit vorgezogenen Neuwahlen gerechnet.

Netanjahu: Iran Grenzen aufzeigen

  • dpa
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10 Kommentare zu "Ministerpräsident Netanjahu: Neuwahlen in Israel angekündigt"

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  • @Thomaswieder: Sie haben vergessen die einzigartige deutsche Kulturleistung zu komplettieren: Mauerbau, Verfolgung, Schikanierung und auch Erschießung "Ausreisewilliger" im Arbeiter-und Bauernparadies. Ach ja, "Entebbe" haben Sie auch vergessen. Wiederaufnahme der Selektion von den "Streitern für den Sozialismus", deresgleichen nach "lebenslanger Haft" begnadigt wurden. Die Opfer und deren Angehörigen (Buback, Ponto, Schleyer und viele andere)? Drauf geschissen.In den Augen der roten Nazis waren sie eigentlich die Täter.
    Im übrigen interessieren mich die Neuwahlen in Israel nicht. Mich interessiert nur, dass dieses Land seine Existenz mit allen Mitteln, notfalls auch mit der A-Waffe, verteidigt.

  • @ ThomasWieder
    Mit "Fundamente " ist natürlich auch die Genetische Herkunft gemeint , ich dachte das wär verständlich .
    Wobei gerade in dem Ort in dem ich zZ lebe, es sehr viele Bauliche Fundamente gibt,die tatsächlich überbaut werden könnten , also Synagogen ,Wohn und Geschäftshäuser die dokumentarisch deutschen Juden gehörten !!!
    Wie war das gleich in den neuen BL ? Rückgabe vor Entschädigung ???..........

  • ThomasWieder. Auch sie haben es immer noch nicht begriffen. Die bei weitem überwiegende Mehrheit der Opfer, die die jüdische Religionsgemeinschaft während des Holocaust in Österreich und Deutschland zu beklagen hat, waren etnisch Deutsche und haben sich logischerweise auch nie als Nachfahren von irgendwelchen mythischen Stämmen deffiniert. Die osteropäischen Juden hatten/haben in der Regel zumindest einen deutschen Migrationshintergrund. Daher ist auch ihre Sprache Jiddisch und nicht etwa Hebräisch, Aramäisch oder Griechisch

  • Welche Fundamente denn bitte ? Vielleicht etwa auf die einzigartige deutsche Kulturleistung,naemlich auf die Fundamente der Gaskammern und Krematorien von Ausschwitz ?

  • Die Gentests können nur über Herkunft eines einzigen Astes der DNA berichten, wer 5 Generationen zurückgeht hat aber schon 32 Vorfahren, wer 50 Generationen zurückgeht (ca. 500 nach Christus) hat 1.125.899.906.842.624 Vorfahren. Da war dann bei jedem 5. Deutschen angeblich jemand aus dem mittleren Osten dabei. Für das jüdische Volk gilt das so ähnlich andersrum. Als biologisch deutsch würde ich noch nicht mal die Deutschen selber bezeichnen

  • Ethnisch völlig korrekt. Laut jüdischer Quellen hat jeder fünfte Deutsche ein Verbindung zum Judentum. Ergo wäre nach dieser Behauptung anzunehmen, dass umgekehrt mehr als 70 % des heutigen Weltjudentums biologisch deutsch ist.

  • Vielleicht zurück nach Europa , in Deutschland zumindest könnten sie auf alten Fundamenten bauen !!!

  • Deine Worte in Abrahms Öhrchen. Vielleicht findet er einen anderen Platz für seine Auserwählten. Vielleicht zurück nach dem jiddisch-autonomen Oblast im fernen russischen Osten?

  • Es dauert nicht länger !

  • Offensichtlich sollen die Wahlen noch vor dem Angriff auf den Iran abgehakt werden - falls es länger dauert

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