Mit EU-Aktionsplan für Wachstum und Beschäftigung zufrieden
Unice sieht Einbeziehung der Luftfahrt in den Emissionsrechtehandel skeptisch

HB BRÜSSEL. Der europäische Unternehmerverband Unice beäugt die Pläne der EU-Kommission, künftig auch die Luftfahrt in den Handel mit Emissionsrechten einzubeziehen skeptisch. Unice-Verbandspräsident Ernest-Antoine Seillière sagte dem Handelsblatt, "der Emissionshandel ist noch ganz am Anfang, wie auch die Debatte um die Einbindung der Luftfahrt. Doch schon jetzt steigen die Preise für Zertifikate in einem Höllen-Tempo. Wir sind zu Kompromissen bereit, werden uns aber kostspieligen und realitätsfernen Vorschlägen widersetzen".

Zu einer von der EU geplanten Verschärfung der Grenzwerte für schädliche Emissionen sagte der Unternehmervertreter: "Die europäische Industrie darf nicht mit Kosten überladen werden, die unsere Konkurrenten in anderen Teilen der Welt nicht haben."

Zufrieden äußerte sich Seillière über den von EU-Industriekommissar Günter Verheugen vorgelegten Aktionsplan für Wachstum und Beschäftigung in der Europäischen Union. "Verheugen hat unsere volle Unterstützung. Er muss in der Industriepolitik die Führung übernehmen und die Kommission antreiben. Allerdings sollte er auch versuchen, die Regierungen mitzuziehen. Denn dort, in den EU-Staaten, liegt der Schlüssel zu besseren Rahmenbedingungen für mehr Wachstum und Beschäftigung", sagte der Unice-Präsident.

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