Mit Schauspielerin Gayet
Elysée-Mitarbeiter wegen Hollande-Fotos versetzt

Mitglieder des „ privaten Dienstes“ im Elysée-Palast sind versetzt worden, da sie in Verbindung mit der Veröffentlichung der Fotos von Präsident Hollande und Schauspielerin Julien Gayet stehen könnten.
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ParisWegen der Fotos von Frankreichs Präsident François Hollande mit der Schauspielerin Julie Gayet werden fünf Mitarbeiter im Elysée-Palast versetzt. Die Mitglieder des „privaten Dienstes“ des Staatschefs würden nach der Veröffentlichung der Fotos „neu eingeteilt“, hieß es am Freitag bei der Präsidentschaft in Paris.

Die Zeitung „Libération“ hatte gemeldet, die Mitarbeiter würden alle versetzt, weil nicht herauszufinden sei, wer die offensichtlich mit einem Handy vom Elysée-Palast aus gemachten Aufnahmen geschossen habe. Vier der fünf Mitarbeiter seien noch von Hollandes konservativem Vorgänger Nicolas Sarkozy eingestellt worden.

Das Klatschmagazin „Voici“ hatte die drei Fotos von Hollande und Gayet auf einer Terrasse vor den Privatzimmern des Präsidenten im Elysée-Palast vor rund einer Woche veröffentlicht. „Voici“-Chefredakteurin Marion Alombert versicherte danach: „Die Fotos wurden nicht vom Inneren des Elysée-Palastes aus aufgenommen.“ Es sei aber auch keine "Drohne" im Spiel gewesen. Nähere Einzelheiten wollte sie nicht preisgeben.

Die Fotos hatten auch die Diskussion um die Sicherheit des französischen Präsidenten neu entfacht. Die Sicherheit war bereits nach der Enthüllung seiner heimlichen Liebesaffäre mit Gayet im Januar entbrannt, denn der Staatschef hatte sich nachts auf einem Motorroller in Paris zu der Schauspielerin bringen lassen. Nach der Enthüllung hatte sich Hollande von seiner langjährigen Lebensgefährtin Valérie Trierweiler getrennt. Zu seinem Verhältnis zu Gayet äußerte sich Hollande öffentlich bislang nicht.

afp 
AFP news agency (Agence France-Presse) / Nachrichtenagentur

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