Mitarbeiter von Osracom von Unbekannten verschleppt: Erneute Geiseldramen im Irak

Mitarbeiter von Osracom von Unbekannten verschleppt
Erneute Geiseldramen im Irak

Zwei Tage nach der Entführung einer italienischen Journalistin haben Unbekannte am Sonntag in Bagdad vier ägyptische Ingenieure als Geiseln genommen. Eine gewalttätige Gruppe drohte mit der Ermordung der italienischen Journalistin Giuliana Sgrena, die auch für die deutsche Wochenzeitung die „Zeit“ aus dem Irak berichtete.

HB BAGDAD. In beiden Fällen war unklar, wer für die Taten verantwortlich ist. „Es ist nicht klar, wer dahinter steckt“, sagte ein Sprecher der irakischen Mobilfunkgesellschaft Iraqna, für die die vier Ingenieure im Auftrag der ägyptischen Orascom Telecom tätig waren. Zur Entführung der Italienerin bekannten sich im Internet zwei verschiedene Gruppen, über die wenige Informationen vorliegen. Der Rat der moslemischen Geistlichen im Irak, der wiederholt bei Geiselnahmen vermittelt hat, verurteilte die Entführung der Italienerin und zweifelte die Echtheit der im Internet erhobenen Forderungen an.

Die vier Ägypter seien entführt worden, als sie ihr Haus im westlichen Teil von Bagdad verlassen wollten, sagte der Sprecher von Iraqna, Schamal Hanafi. Einzelheiten seien nicht bekannt. Die Ingenieure arbeiteten den Angaben nach an der Installation von Übertragungsmasten rund um Bagdad. Im vergangenen Jahr wurden im Irak etwa ein Dutzend Ägypter entführt, darunter waren auch sechs Mitarbeiter von Iraqna, der Mobilfunksparte von Orascom. Sie wurden nach Verhandlungen freigelassen.

Unter dem Namen Organisation Dschihad forderte eine Gruppe im Internet Italien auf, seine Truppen aus dem Irak abzuziehen.

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