Mitgliedsbeiträge
Die Uno spürt die Krise

Die globale Wirtschafts- und Finanzkrise verschont auch die Vereinten Nationen nicht. Nach Angaben der für das UN-Management verantwortlichen Unter-Generalsekretärin Angela Kane (Deutschland) hatten Anfang Mai erst 16 der 192 Mitgliedsländer ihre Beiträge für das laufende Jahr komplett bezahlt.

HB NEW YORK. Dies betrifft auch Abgaben für Tribunale und Friedensmissionen. Ihren Anteil am Uno-Haushalt bestritten seit Januar lediglich 76 Länder - zehn weniger als im Vorjahr, sagte Kane am Donnerstag zu Journalisten.

Das Budget für den Uno-Haushalt, der sich in diesem Jahr auf 1,5 Mrd. $ (1,1 Mrd. Euro) beläuft, wird Kane zufolge fast ausschließlich von neun Ländern getragen: USA, Großbritannien, Deutschland, Südkorea, China, Brasilien, Norwegen, Iran und Mexiko. Darüber hinaus werden alle Uno-Mitglieder für die Friedensmissionen, die internationalen Tribunale und die bevorstehende Renovierung des Uno-Hauptsitzes in New York zur Kasse gebeten. Wer nicht zahlt, läuft Gefahr, in der kommenden Vollversammlung sein Stimmrecht zu verlieren.

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