Mo-Ibrahim-Stiftung
Erneut kein Gewinner des wertvollen Afrika-Preises

Der millionenschwere Preis für ehemalige Staatspräsidenten in Afrika wird auch 2013 nicht vergeben. Seit 2007 nahmen ihn erst drei Staatschefs entgegen. Ein Kriterium: Die Person muss demokratisch gewählt worden sein.
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LondonAus Mangel an geeigneten Kandidaten ist der hoch dotierte Preis der Mo-Ibrahim-Stiftung für ehemalige afrikanische Staatspräsidenten zum wiederholten Male nicht vergeben worden. Man habe sich nach sorgsamer Überlegung entschieden, die Auszeichnung für „Exzellenz in der Staatsführung“ in diesem Jahr nicht auszuhändigen, sagte Salim Ahmed Salim, früherer Ministerpräsident Tansanias und Vorsitzender der Stiftung, am Montag in London. Der mit fünf Millionen Dollar (3,7 Millionen Euro) dotierte Preis war zuletzt 2011 an den Ex-Präsidenten von Kap Verde, Pedro de Verona, gegangen.

Die vom afrikanischen Mobilfunkunternehmer Mo Ibrahim gegründete Stiftung vergibt die Auszeichnung seit 2007. Seither wurden lediglich drei ehemalige Staatschefs afrikanischer Länder geehrt. Zu den Kriterien der Preisvergabe gehört unter anderem deren demokratische Wahl. Zudem sollten sich die Politiker um die Entwicklung ihres Landes und den Kampf gegen Armut verdient gemacht haben.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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