Möglicherweise bis zu 17 Tote
Bombenanschlag vor irakischer Polizeiakademie

Vor einer Polizeischule im Nordirak ist ein Autobombenanschlag verübt worden. Die Nationalgarde sprach von Dutzenden von Toten.

HB BERLIN. In der nordirakischen Stadt Kirkuk ist am Samstag eine Autobombe explodiert. Wie ein Offizier der irakischen Nationalgarde mitteilte, detonierte der in dem Fahrzeug befindliche Sprengsatz vor der Polizeiakademie der Stadt. Es soll demnach viele Tote gegeben haben.

Ein Sprecher des Krankenhauses von Kirkuk sagte, mindestens zehn Menschen seien getötet worden. Agenturberichten zufolge kam bis zu 17 Menschen ums Leben.

Rettungsfahrzeuge seien zu der Polizeiakademie gefahren. Vor dem Gebäude standen demnach mehrere brennende Autos. Laut Behördenangaben wurde die Autobombe vermutlich von einem Selbstmordattentäter gezündet. Zu der Detonation sei es gekommen, als mehrere hundert Menschen das Gebäude verließen.

In den vergangenen Monaten wurden immer wieder Anschläge auf irakische Sicherheitskräfte verübt. Aufständische sehen in ihnen nach eigenen Angaben Kollaborateure der US-Streitkräfte.

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