Monroe, Dietrich und Co.
Sein unstillbarer Hunger nach Sex

„Die Frauen wollen ihn bemuttern oder heiraten“, schrieb die New York Times über JFK. Ob Sekretärin oder Filmdiva – er wollte sie dagegen nur in sein Bett holen. Auch seine Affären bieten Stoff für Verschwörungstheorien.
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San FranciscoEr ist bis heute der beliebteste Präsident der USA, in seine Amtszeit fielen die Kubakrise, die Invasion in der Schweinebucht, er startete den Wettlauf zum Mond mit den Russen. Die Boulevard-Presse vergötterte den Politiker mit dem Hollywood-Appeal und der bewunderten First Lady Jacqueline Kennedy an seiner Seite.

Doch es gab auch den geheimen JFK, einen Mann an der Spitze der größten Supermacht der Welt mit einem unstillbaren Hunger – nach Frauen. Ein JFK, der erst im Laufe vieler Jahre nach und nach ans Licht kam.

Niemand wagt heute nur ansatzweise zu schätzen, wie viele wirklich seinen Weg gekreuzt haben, aber wenige waren es nicht. Und gemessen an der heutigen Zeit, wo ein zotiger Witz, ein falscher Blick oder ein Grabscher zur falschen Zeit Karrieren unwiderruflich beenden kann, geradezu unfassbar.

Anhänger der Verschwörungstheorie gehen sogar so weit, sein zügelloser Lebenswandel könnte hinter dem Attentat stehen, das am 22. November 1963 seinem Leben ein Ende setzte. Sein Privatleben habe ihn, so die Theorie, in den Augen mächtiger Gegenspieler zur Gefahr für die USA werden lassen, erpressbar und eine ständige Gefahr für öffentliche Skandale zu einer Zeit, als die Spannungen mit der Sowjetunion ihren Höhepunkt erreicht hatten.

„Er hatte einen geradezu unstillbaren Hunger nach Sex“, sagte der Autor des jüngst erschienenen Buchs „The Kennedy Half-Century: The Presidency, Assassination and Lasting Legacy of John F Kennedy“, gegenüber der Nachrichtenagentur AFP. „Gemessen an heutigen Maßstäben behandelte er junge und schöne Frauen als Sexualobjekte.“

Der jüngste Präsident der USA habe „Präsidentschaft und Familie immer und immer wieder aufs Spiel gesetzt“, beschreibt er die wilden Jahre im Oval Office und glaubt, fremde Nachrichtendienste hätten „mit ziemlicher Sicherheit bis zu einem gewissen Grad Informationen über sein Verhalten“.

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Die Affäre war „schnell und gut“

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