Montenegro ist strikt gegen Wahlen
Wahlen in Serbien-Montenegro wegen Streik abgesagt

Wegen Streits zwischen den beiden Landesteilen sind die für Februar geplanten Parlamentswahlen in Serbien-Montenegro zunächst abgesagt.

HB BELGRAD. Das berichteten die Medien am Freitag in Belgrad nach einem Treffen der Spitzenpolitiker Serbiens und Montenegros am Vorabend. Die gesetzlichen Voraussetzungen für eine solche Abstimmung seien nicht erfüllt, begründete der serbisch-montenegrinische Staatspräsident Svetozar Marovic diese Position.

Während der mit Abstand größte Landesteil Serbien auf der Parlamentswahl besteht, ist das kleine Montenegro strikt dagegen. Die montenegrinische Republikspitze will möglichst schnell ein Referendum über die eigene Selbstständigkeit und damit das Ende von Serbien- Montenegro organisieren. Der bisher gemeinsame Staat ist aus dem früheren Vielvölkerstaat Jugoslawien hervorgegangen, der nach den Bürgerkriegen zwischen 1991 und 1999 zerfallen war.

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