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Monti zu Besuch in Washington: Obama stärkt italienischem Regierungschef den Rücken

Viel Lob in Washington: Im Weißen Haus sprach US-Präsident Obama Italiens Regierungschef sein Vertrauen für eine Lösung der Schuldenprobleme aus. Monti wiederum lobte den Internationalen Währungsfond.

Auf gute Zusammenarbeit: Monti und Obama im Weißen Haus. Quelle: Reuters
Auf gute Zusammenarbeit: Monti und Obama im Weißen Haus. Quelle: Reuters

WashingtonUS-Präsident Barack Obama hat Italiens Regierungschef Mario Monti sein Vertrauen für eine Lösung der Schuldenprobleme des Euro-Landes ausgesprochen. „Wir begrüßen seinen starken Start und die sehr effektiven Maßnahmen innerhalb Italiens“, sagte Obama am Donnerstag bei einem Treffen mit dem Ministerpräsidenten im Weißen Haus in Washington.

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Montis Reformagenda habe die Zuversicht in Europa und auf den Märkten deutlich gesteigert. Ferner lobte Obama die „großartige Arbeit“ der italienischen Soldaten in Afghanistan und beim gemeinsamen Militäreinsatz in Libyen.

Monti hatte Mitte November Silvio Berlusconi als Regierungschef abgelöst und führt eine Expertenregierung an, die das Land mit einem harten Sparkurs und Reformen vor dem Bankrott bewahren soll.

Zuvor hatte Monti an der renommierten Denkfabrik Peterson Institut for International Economics betont, das Italien nicht wie Griechenland, Irland oder Portugal unter den Euro-Rettungsschirm schlüpfen müsse. „Italien ist nicht an einem Punkt, wo es finanzielle Unterstützung braucht“, sagte er in einer Rede.

Stattdessen brauche sein Land eine „bessere Regierungsführung“. Monti lobte die „sehr konstruktive Rolle“ des Internationalen Währungsfonds (IWF) in der Euro-Schuldenkrise. Allerdings warnte er, dass ein zu striktes Beharren von Sparvorgaben die „pragmatische Lösung der Probleme“ erschweren werde.

Außerdem bat der italienische Ministerpräsident den IWF um Nachsicht für das hoch verschuldete Griechenland. Es gelte, einer großen Explosion vorzubeugen, sagte Monti. Er erwarte vom IWF die Einsicht, dass das starre Festhalten an einem bestimmten Modell die pragmatische Lösung des Problems vereiteln könnte.

Prinzipiell stimme er aber mit den Forderungen des IWF überein, starke Schutzmechanismen gegen die Ausbreitung der Schuldenkrise zu errichten. Eine feste Brandmauer im europäischen Finanzsystem hat auch US-Präsident Barack Obama in einem Gespräch mit Monti angemahnt.

Daneben versprach er dem italienischen Regierungschef, dass die USA alles in ihrer Macht stehende tun würden, um die Situation in der Euro-Zone zu stabilisieren.

  • 12.02.2012, 05:54 UhrAnonymer Benutzer: Olli

    Credo anche che non importa qualcuno lingua parla.

  • 12.02.2012, 05:48 UhrAnonymer Benutzer: Olli

    @ Vendetta

    Non voglio una vendetta contro il popolo, ma il coinvolgimento dei ricchi ai danni che ha causato la loro speculazione.

  • 10.02.2012, 06:59 UhrAnonymer Benutzer: Rene

    Ich frage mich, wo die hohen "Branmauern" der USA waren, als die Immobilienkrise unsere Landesbanken + Commerzbank in den Ruin getrieben haben.
    Wo war die noch höhere Brandmauer der Ölkrise.
    Wo war die südamerikanische und russische Branmauer, als Deutsche Anleger ihre Anleihen aus Argentinien und Rußland nicht wiederbekamen.

    Die sollen mal schön den Mund halten!

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