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Monusco: UN-Mandat für offensive Truppe im Kongo

Der UN-Sicherheitsrat weitet die Mission im Kongo aus. Gleichzeitig drohen die Vereinten Nationen dem zentralafrikanischen Land mit dem Stopp aller Unterstützung - wenn Vergewaltigungsfälle nicht aufgeklärt werden.

M23-Rebellen ziehen sich aus der Stadt Goma im Osten Kongos zurück. (Archiv, Dezember 2012) Quelle: dapd
M23-Rebellen ziehen sich aus der Stadt Goma im Osten Kongos zurück. (Archiv, Dezember 2012) Quelle: dapd

New YorkDer UN-Sicherheitsrat hat die Mission im Kongo mit einem derzeit beispiellosen Mandat ausgeweitet. Eine am Donnerstag in New York einstimmig verabschiedete Resolution erlaubt es einer neuartigen Einsatztruppe, offensiv gegen die Rebellen im Osten des zentralafrikanischen Landes vorzugehen. UN-Generalsekretär Ban Ki Moon begrüßte die Entscheidung. Er hoffe, dass sie zur Wiederherstellung der staatlichen Autorität und der langfristigen Stabilität im Osten des Kongos beitragen könne, sagte Ban laut Mitteilung.

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Gleichzeitig drohen die Vereinten Nationen dem Kongo allerdings mit einem Stopp aller Unterstützung - wenn das Land nicht innerhalb von vier Tagen eine Untersuchung von mehr als 100 mutmaßlichen Vergewaltigungen von Zivilisten durch die kongolesische Armee einleitet. Das Ultimatum sei der kongolesischen Regierung bereits Anfang der Woche überbracht worden, sagte ein UN-Sprecher am Donnerstag.

Rebellenchef Bosco Ntaganda „Terminator“ zwischen Kongo und Ruanda

Noch nie hat sich ein mutmaßlicher Kriegsverbrecher freiwillig dem Weltstrafgericht ausgeliefert. Nach der Spaltung seiner Miliz blieb Bosco Ntaganda scheinbar keine andere Wahl. Jetzt sitzt er in Den Haag in Haft.

Das Mandat der neuartigen Einsatztruppe gilt laut Resolutionstext vorerst für ein Jahr und soll keinen Präzedenzfall für andere Konflikte schaffen. Die Einsatztruppe könne allein oder gemeinsam mit der kongolesischen Armee gegen Rebellen vorgehen, heißt es in dem Papier. Die Gesamtzahl des Militärpersonals soll die bisherige Grenze von 19 815 Mann nicht überschreiten.

Die Monusco genannte Mission im Kongo ist mit insgesamt mehr als 22 000 bewilligten militärischen und zivilen Mitarbeitern schon heute die mit Abstand größte und teuerste Blauhelmtruppe der Vereinten Nationen.

  • 29.03.2013, 01:26 Uhrpuenktli

    Der Westen braucht in der jetzigen Finanzkrise Gold, Silber, Diamanten und Öl. Das ist die Wahrheit hinter diesem beispiellosen Gerechtigkeitskreuzzug. Sonst würde kein Hahn nach diesen Menschen krähen. So einfach ist das.

  • 29.03.2013, 09:31 Uhrwunderbarererdteil

    Jeder, der nur ein einziges Mal die Bar am Flughafen Zürich verlassen hat um mit dem Flugzeug am Tag bei guter
    Sicht über das Mittelmeer, die Küste Afrikas, die Sahara, die Zone der ewigen Wildnis, des Tropischen Planzenwuchs,
    dem Land der Schwarzen (nicht dem der Weißen)zur Westküste überflogen hat, mit Schwenk bis hin nach Johannesburg, Kapstadt. Dann benfalls bei Tageslicht später zurück. Diesmal über Nairobi zur Ostküste und am Nil entlang ahnt:
    Das Land der Schwarzen war und ist reich, da gibt es was zu holen, das wußten schon unsere Vorfahren (Tipp: Sehen sie den Film "Zulu", aus brit. Geschichte). Man braucht,
    kein Politiker, kein Wissenschaftler, kein global player,
    keine Königin, kein König, kein Präsident zu sein, um dies
    zu wissen nur zu ahnen, dank www heute auch ohne Brockhaus
    und Dierke Weltatlas. Jeder Seemann der jemals von der West, Ostküste, Küste des Mittelmeers, Erdöl, Bauxit, Kohle, Eisenerz, Schwefel, Hölzer pflanzliche Produkte u. m. gen Amerika, Japan, Europa u.a. geholt hat entdeckt:
    Es geht nur wenig um die Menschen, es geht primär um den Profit, das Erhalten der Vormachtstellung von uns Weißen, dies seit Jahrhunderten. Nun (wieder) mal der Kongo im grünen Innern des wunderbaren Kontinents. Gerade mal etwas Ruhe um Malis Wüste im Innern, doch beide Zentralstaaten tangieren rel. nahe zur Wstküste, wo Milch + Honig (ab-)
    fließen sollen gen Westen, Norden, auch neuerdings mehr gen Osten. Es wird mmer so weitergehen bis die Schwarzen Völker erwachen und mehr an ihre eigenen Menschen denken, nicht nur an wenige sondern an alle.

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