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Mordkomplott: USA drängen Europa zu Sanktionen gegen Iran

Als Reaktion auf das angebliche Mordkomplott gegen den saudiarabischen Botschafter in Washington wollen die USA neue Sanktionen gegen den Iran auflegen. Sie fordern auch Unterstützung von Europa.

Im US-Finanzministerium für die Terrorabwehr zuständig: David Cohen. Quelle: AFP
Im US-Finanzministerium für die Terrorabwehr zuständig: David Cohen. Quelle: AFP

LondonDie USA bemühen sich um europäische Unterstützung für neue Sanktionen gegen den Iran. Damit will die westliche Führungsmacht die Islamische Republik für deren angebliches Mordkomplott gegen den saudiarabischen Botschafter in Washington belangen. Geplant sind zusätzliche Strafmaßnahmen etwa gegen die iranische Zentralbank, die den Zugang des Landes zu den internationalen Finanzmärkten blockieren sollen, wie der im US-Finanzministerium für die Terrorabwehr zuständige Spitzenbeamte David Cohen sagte. Darüber habe er am Montag mit Vertretern der britischen Regierung in London gesprochen. Er wolle darüber nun auch in Berlin, Paris und Rom konferieren. Ferner will er über Sanktionen gegen Syrien sprechen, das gewaltsam gegen Proteste der Opposition vorgeht.

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Der Iran müsse für die Mordverschwörung gegen den saudiarabischen Botschafter zur Rechenschaft gezogen werden, forderte Cohen. Die Islamische Republik bestreitet die Vorwürfe. In den USA sind wegen des angeblichen Komplotts zwei aus dem Iran stammende Männer angeklagt, von denen einer flüchtig ist.

 

  • 25.10.2011, 10:11 UhrAndre

    Wie wäre es denn mal mit Sanktionen gegen den Verbrecherstaat USA und einer Hinrichtung des Kriegsverbrechers Obama?

  • 25.10.2011, 09:41 UhrNeutral

    Ein ganz klares NEIN muss aus Europa kommen. Wir sind nicht Handlungsgehilfen der USA. Zudem ist in dieser Sache nichts bewiesen. Ein zweites Afghanistan oder Irak brauchen wir nicht. Was wir brauchen, ist das die USA sich endlich einmal um den Klimawandel im eigenen Land kuemmert!!

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