Motiv ist noch unklar
Zahl der Toten nach Anschlag im irakischen Hilla auf 40 gestiegen

Bei einem Autobomben-Anschlag am Samstag in der irakischen Stadt Hilla sind nach Angaben des US-Militärs 40 Menschen getötet worden. Zuvor war von 17 Toten die Rede gewesen.

HB BERLIN. Die Zahl der Toten nach dem Bombenanschlag in der südirakischen Stadt Hilla sind auf 40 gestiegen. Diese Zahl nannte ein Sprecher des US-Militärs in Bagdad. Zuletzt war von 17 Toten und 40 Verletzten die Rede gewesen.

Laut einem Bericht des arabischen Senders Al Dschasira wurden 22 weitere Iraker bei dem Anschlag verletzt. Das Auto explodierte auf einer Strasse im Zentrum der Stadt. Für ein Motiv gab es zunächst keine Anhaltspunkte. Auch war zunächst unklar, ob die Explosion durch einen Selbstmordattentäter ausgelöst worden war.

Das US-Militär bestätigte lediglich, der Anschlag sei vermutlich mit einer Autobombe verübt worden. Ein Sprecher der in Hilla stationierten, von Polen kommandierten Streitkräfte sagte, die Opfer seien höchstwahrscheinlich ausnahmslos Zivilisten.

Hilla liegt südlich von Bagdad. Dort war es in den vergangenen Monaten immer wieder zu Angriffen auf US-Konvois, irakische Polizisten, Kommunalpolitiker oder Ausländer gekommen.

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