Muslime fürchten Übergriffe
Sydney trauert um die Opfer des Geiseldramas

Am Tag nach der Geiselnahme herrscht in Sydney Fassungslosigkeit. Bei der Befreiungsaktion starben drei Menschen, darunter der Täter. Die Furcht im Land steigt - vor allem in der muslimischen Gemeinde.
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SydneyAm Tag nach der dramatischen Geiselnahme im Zentrum von Sydney mit drei Toten haben unzählige Menschen in Gedenken an die Opfer Blumen in der Nähe des Tatorts niedergelegt. Fernsehbilder zeigten, wie am Dienstagmorgen (Ortszeit) etliche Menschen an den Martin Place strömten, wo am Montag ein 50 Jahre alter Geiselnehmer 16 Stunden lang bis zu 17 Geiseln in seiner Gewalt gehalten hatte. Der aus dem Iran stammende Täter wurde in der Nacht ebenso erschossen wie zwei Geiseln, nachdem die Polizei das Café im Finanz- und Einkaufszentrum der australischen Metropole gestürmt hatte. Vier weitere Menschen wurden verletzt. Die Australien-Flaggen auf der weltberühmten Sydney Harbour Bridge hingen am Dienstag auf Halbmast.

Bei den Toten handelt es sich um eine Anwältin und den Manager des besetzten Cafés. Die Polizei veröffentlichte am Dienstag ihre Namen: Katrina D. (38) und Tori J. (34). Die 38-Jährige „war eine unserer besten und intelligentesten Anwältinnen“, teilte die Anwaltskammer von New South Wales mit. „Sie war eine hingebungsvolle Mutter von drei kleinen Kindern.“ Die Frau war mit zwei Kollegen in dem Café, das in unmittelbarer Nähe von Gerichten liegt, als ein vorbestrafter Iraner hereinstürmte und die Anwesenden als Geiseln nahm. Die beiden Kollegen überlebten.

Der 34-Jährige arbeitete nach Angaben des Senders ABC seit 2012 in dem Café. Ehemalige Mitarbeiter bezeichneten ihn als selbstlosen Chef. „Andere kamen bei ihm immer zuerst“, sagte Peter Manettas der Zeitung „Australian“. Medien berichteten, er sei gestorben, als er versuchte, dem Geiselnehmer die Waffe zu entreißen. Die Polizei bestätigte das zunächst nicht.

Die Spezialeinsatzkräfte der Polizei hatten sich in der Nacht zum Dienstag entschlossen, das „Lindt Chocolat Café“ zu stürmen. Dabei sei auch der 50-jährige Man Haron M. tödlich getroffen worden. Sein Motiv blieb zunächst unklar. Zuvor waren im Inneren Schüsse zu hören gewesen, wie der Chef der Bundespolizei des Staates New South Wales, Andrew Scipione, sagte.

Nach einem lauten Knall liefen mehrere Geiseln aus dem Gebäude und die Polizeikräfte drangen in das Café ein. Es waren heftige Schüsse, Rufe und Blitze von Blendgranaten zu hören und zu sehen. „Sie gaben das Signal (zur Stürmung), weil sie glaubten, dass zu diesem Zeitpunkt mehr Leben verloren gehen würden, wenn sie nicht eindringen würden“, sagte Scipone. Ein Bombensuchroboter der Polizei fand keine Sprengsätze in dem Gebäude.

Die Frage, ob die Opfer im Schusswechsel mit der Polizei ums Leben kamen oder von dem Geiselnehmer getötet wurden, wollte die Polizei zunächst nicht kommentieren. Unter den Verletzten war den Angaben zufolge auch ein Polizeibeamter, dem ins Gesicht geschossen worden war.

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  • Es sieht so aus, dass unter den Muslimen eine menge unkontrollierbarer Einzeltäter agieren, weil der Koran gerade dazu einlädt, gewaltsam zu sein und angeblich "Ungläubige" nicht zu bekehren, nein, sie zu töten. Das liest man, wenn man über den Neuen Koran googelt.

    In Deutschland wie auch in anderen Ländern bleiben uns die Muslime (Merkel: der Islam gehört zu Deutschland) eine Antwort zu IS schuldig. Sie protestieren nicht, sie demonstrieren nicht, sie verdammen keine Mörderbanden, keine Gewalt gegen Frauen - Muslime scheinen eine barabarische Gemeinschaft zu sein. Nur einezelene PÖersönlichkeiten trauen sich, ihre Glaubensgenossen zu verurteilen und begebnen sich damit in Gefahr.

    Wie schön wäre ein friedliches Zusammenleben mit Muslimen, aber dazu muss ein Muslim offenbar erst von seinem Glauben abschwören - und bringt sich damit wieder in Lebensgefahr. Was für ein Teufelskreis!

    Wer die Kritik an Muslimen mit der Hetzte gegen >Juden im 3. Reich vergleicht, ist auf der schiefen Bahn. Juden sind und waren seit eh und je ein Bestandteil des kulturellen und wirtschaftlichen Lebens in Europa.

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