Muslimischer Rat von Großbritannien "erschüttert und zutiefst traurig"
Bigley soll vor Enthauptung versucht haben zu fliehen

Der im Irak entführte Brite Bigley soll kurz vor seiner Tötung einen Fluchtversuch unternommen haben. Dabei hat ihn einer der Entführer unterstützt.

HB BERLIN. Kenneth Bigley hat angeblich kurz vor seiner Ermordung versucht, seinen Entführern zu entkommen. Es gebe glaubwürdige Berichte über einen Fluchtversuch Bigleys, sagte ein US-Regierungsbeamter am Freitag in Washington.

Der Brite habe dabei Hilfe von einem der Entführer bekommen. Der Fluchtversuch sei aber gescheitert und Bigley kurze Zeit später von seinen Kidnappern enthauptet worden. Die britische Regierung hatte seine Ermordung bestätigt, nachdem ein arabischer Fernsehsender ein Video mit der Enthauptung bekommen hatte.

Briten aller Glaubensrichtungen reagierten mit großer Trauer auf Bigleys Ermordung. «Wir sind erschüttert und zutiefst traurig über die kaltblütige Ermordung nach einer sich lange hinziehenden Zeit mentaler Folter und Qual», sagte ein Sprecher des Muslimischen Rates von Großbritannien, Iqbal Sacranie. Königin Elizabeth II. sprach Bigleys Mutter Lil in einer privaten Botschaft ihr Beileid aus.

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