Mutmaßliche IS-Rekrutierer festgenommen
Spanien und Marokko setzen sieben Verdächtige fest

Sie sollen ein Netzwerk im Auftrag der Terrororganisation „Islamischer Staat“ gebildet und Frauen rekrutiert haben. Jetzt wurden die sieben Verdächtigen durch die spanische und die marokkanische Polizei festgenommen.
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MadridDie spanische und die marokkanische Polizei haben in einer koordinierten Aktion sieben mutmaßliche Rekrutierer von Unterstützern der radikalen Miliz Islamischer Staat (IS) festgenommen. Ihnen wird nach Angaben des spanischen Innenministeriums vom Dienstag vorgeworfen, ein Netzwerk im Auftrag des IS gebildet zu haben. Ziel sei es gewesen, Frauen anzuwerben und nach Syrien und in den Irak zu schicken, wo die Islamisten große Landesteile unter ihre Kontrolle gebracht haben.

Vier Frauen und ein Mann wurden in Barcelona sowie den spanischen Exklaven Ceuta und Melilla in Nordafrika festgenommen, zwei in dem marokkanischen Ort Fnideq in der Nähe von Ceuta. Welche Aufgabe den rekrutierten Frauen zugedacht wurde, war nicht klar.

In einigen Fällen sind Frauen mit europäischen Pässen angeworben worden, um für den IS in den Kampf zu ziehen oder um IS-Kämpfer zu heiraten. Mehrere europäische Staaten befürchten, dass muslimische Bürger in den Irak oder nach Syrien ziehen und dann radikalisiert zurückkehren, um in ihren Heimatländern Anschläge zu verüben.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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  • Spanien und Marokko setzen sieben Verdächtige fest

    ...................................................

    Wenn dieses der Beginn von echte Welt-Security-Work ist...

    dann beginnt die EU endlich den Echten Sinn von Globalisierung zu verstehen ...

    und begreift dass Globalisierung auch etwas mit GEMEINSAMER TERRORABBAU zu tun hat.

    Während die Spanier und Marokkaner zusammenarbeiten...

    da wird innerhalb der EU immer noch unverständlicher Bürokratie betrieben...

    und jeder der 28 EU-Mitgliedsländer kocht dabei seine eigene Süppchen.

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