Mutmaßliche Spione
Sudans Regierung lässt Gefangene frei

Nach einer erfolgreichen südafrikanischen Vermittlermission sind vier angebliche Spione aus Europa und Afrika im Sudan freigekommen. Sie waren in einer Ölregion an der Grenze zum Südsudan festgenommen worden.
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DakarDie Regierung Sudans hat nach Vermittlungsgesprächen vier als mutmaßliche Spione inhaftierte Ausländer freigelassen. Wie sudanesische Medien am Sonntag berichteten, waren die aus Norwegen, Großbritannien, Südafrika und dem Südsudan stammenden Männer im April im umstrittenen Grenzgebiet mit dem Südsudan festgenommen worden. Die Regierung in Khartum hatte ihnen „verdächtige Aktivitäten“ in der Region um das wichtige Ölfeld Heglig vorgeworfen.

Wie Norwegens Botschafter in Khartum, Jens-Petter Kjemprud, am Sonntag der Nachrichtenagentur NTB mitteilte, sei der als Minenräumer für die Hilfsorganisation Norsk Folkehælp tätige John Sörbö in der Botschaft und wohlauf.

Eine vom früheren südafrikanischen Präsidenten Thabo Mbeki geleitete Vermittlermission erreichte nun die Freilassung. Nach gewalttätigen Auseinandersetzungen in der ölreichen Grenzregion versucht Mbeki, zwischen dem Sudan und Südsudan zu vermitteln. Der rohstoffreiche Süden des Sudans hatte sich nach Jahrzehnten des blutigen Konflikts im Juli 2011 vom arabisch geprägten Norden des Landes getrennt. Beide Länder streiten aber um Grenzregionen.

Heglig war vor mehreren Wochen vom Südsudan besetzt worden. Die Truppen hatten sich jedoch nach starkem internationalen Druck wieder zurückgezogen.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Mutmaßliche Spione: Sudans Regierung lässt Gefangene frei"

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  • Ist schon interesant, Lybien und Syrien haben auch schon westliche Spione festgesetzt. Ist das ein Treppenwitz oder sind das Umsturzvorbereitungen?
    Den Amis gefällt nicht, das die Sudaner Geschäfte mit China machen.

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