Mutmaßliche Täter verhaftet
Mordkomplott gegen Ecuadors Präsidenten aufgedeckt

Die ecuadorianischen Behörden haben nach eigenen Angaben ein Mordkomplott gegen Präsident Rafael Correa aufgedeckt. Vier Personen seien verhaftet worden, meldeten die Behörden.

HB QUITO. Ecuadors Staatsanwalt Washington Pesantez sprach von vier Kolumbianern, Sicherheitsminister Gustavo Larrea von drei Kolumbianern und einem Ecuadorianer als Täter. Correa reagierte gelassen: Höchstwahrscheinlich handele es sich nur um Hochstapler.

Der linksgerichtete Präsident fügte hinzu, die Verdächtigen hätten Geld für Informationen über die Verschwörung verlangt. Die Polizei müsse weiter ermitteln, „wir sind aber nicht besorgt“.

Pesantez sagte am Donnerstag in Quito, die Kolumbianer hätten ecuadorianische Komplizen. Bislang gebe es noch keine weiteren Informationen zu der mutmaßlichen Verschwörung. Alle Verhaftungen seien in der Hauptstadt erfolgt.

Die Beziehungen Ecuadors zu Kolumbien sind seit einer kolumbianischen Militäraktion gegen linksgerichtete Guerilleros am 1. März angespannt, bei der Soldaten auf ecuadorianisches Gebiet vordrangen. Correa, ein Verbündeter des venezolanischen Präsidenten Hugo Chavez, brach daraufhin die diplomatischen Beziehungen ab.

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