Myanmar
San Suu Kyi leistet Amtseid

Nun ist Aung San Suu Kyi doch noch offizielles Mitglied des Parlaments in Myanmar geworden. Heute schwor sie auf die von ihr kritisierte Verfassung den Amtseid.
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NaypyitawMyanmars Oppositionsführerin Aung San Suu Kyi hat ihren Parlamentsboykott aufgegeben und den umstrittenen Eid auf die Verfassung des südasiatischen Landes geleistet. Die Nobelpreisträgerin hatte bei einer Nachwahl Ende März ein Mandat errungen, sich aber zunächst geweigert, den Eid zu leisten. Die Eidesformel, die Verfassung zu schützen, sichere die Vormachtstellung des Militärs, kritisierte sie. Ihren Meinungsumschwung begründete sie damit, nur durch Flexibilität könne man seine Ziele ohne Gewalt erreichen.

Ihren Weg ins Abgeordnetenhaus in der Hautstadt Naypyitaw musste sich die 66-Jährige am Mittwoch durch eine Traube von Journalisten bahnen. Auf die Frage, ob dies ein bedeutender Tag für das heute Myanmar genannte Land sei, sagte Suu Kyi: „Ich denke, das wird erst die Zukunft zeigen.“

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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