Myanmar
USA kündigen Sanktionen an

Die US-Regierung hat die Militärjunta in Myanmar angesichts der wachsenden Protestbewegung zur Zurückhaltung aufgefordert und weitere Sanktionen verhängt. Die Militärregierung hatte zuvor damit gedroht, gegen die wachsende Protestbewegung einzuschreiten.

HB WASHINGTON. Die USA verhängen weitere Sanktionen gegen die Militärjunta in Myanmar. US-Präsident George W. Bush werde die Strafmaßnahmen am Dienstag vor der UN-Vollversammlung bekannt geben, erklärte sein Sicherheitsberater Stephen Hadley am Montag. Geplant seien Finanz-Sanktionen gegen Mitglieder des Regimes und ihre Unterstützer. Bush wolle damit die Demokratiebewegung in dem südostasiatischen Land unterstützen.

Gegen die birmanische Regierung gingen am Montag rund 100 000 Menschen unter der Führung buddhistischer Mönche auf die Straße. Der Massenprotest war der größte seit der brutalen Niederschlagung der Demokratiebewegung in Myanmar 1988. Die USA haben bereits ein Waffenembargo gegen das Land verhängt und beschränken Importe und Exporte sowie finanzielle Transaktionen.

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