Mysteriöser Tod des Staatsanwalts Nisman Argentiniens Präsidentin glaubt nicht an Selbstmord

Staatsanwalt Nisman will gegen die argentinische Präsidentin vorgehen, dann erhält er Drohungen, kurz darauf ist er tot. Viele vermuten einen Zusammenhang – Präsidentin Kirchner sieht ein Komplott von Regierungsgegnern.
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Marcelo Novillo ist einer der Angehörigen der jüdischen Opfer, in deren Fall Nisman ermittelte. Viele glauben, dass Nisman für diese Ermittlungen sterben musste. Quelle: Reuters

Marcelo Novillo ist einer der Angehörigen der jüdischen Opfer, in deren Fall Nisman ermittelte. Viele glauben, dass Nisman für diese Ermittlungen sterben musste.

(Foto: Reuters)

Buenos AiresDer argentinische Staatsanwalt Alberto Nisman hat sich nach Überzeugung von Staatspräsidentin Cristina Fernández de Kirchner nicht selbst umgebracht. „Der Selbstmord, der (davon bin ich überzeugt) kein Selbstmord war“, schrieb die Staatschefin am Donnerstag in einem öffentlichen Brief, auf den sie via Twitter verwies. Nach ihrer Ansicht sei Nisman für eine Operation nicht näher bezeichneter Gegner der Regierung missbraucht worden. Nisman hatte Kirchner wegen Verschleierung im Fall des Anschlags 1994 auf das jüdische Gemeindehaus Amia in Buenos Aires mit 85 Toten angeklagt. Am Sonntag war er tot in seiner Wohnung aufgefunden worden.

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  • dpa
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