Nach 24 Jahren
USA nehmen diplomatische Beziehungen zu Libyen auf

Nach einer Unterbrechung von 24 Jahren haben die Vereinigten Staaten wieder diplomatische Beziehungen zu Libyen aufgenommen.

HB WASHINGTON. Wie das US- Außenministeriums in Washington weiter mitteilte, weihte Abteilungsleiter William Burns in der libyschen Hauptstadt Tripolis das neue Verbindungsbüro der USA ein. Burns habe sich zuvor auch mit Revolutionsführer Muammar el Gaddafi getroffen.

Als ersten Schritt der Annäherung zu den USA hatte Gaddafi im Dezember vergangenen Jahres die Beendigung der chemischen, biologischen und atomaren Waffenprogramme angekündigt.

Die US-Botschaft war im Dezember 1979 evakuiert worden, nachdem ein wütender Mob gegen den Aufenthalt des gestürzten Schahs von Persien in den USA protestiert und dabei die Botschaft angegriffen und in Brand gesetzt hatte. Die US-Regierung erklärte am 29. Dezember 1979 Libyen zu einem Terror-Sponsor.

Im April 1986 flog die US-Luftwaffe Angriffe auf die Hauptstadt Tripolis und auf Bengasi. Dabei kam nach libyschen Angaben eine Tochter Gaddafis ums Leben. Die Angriffe waren eine Vergeltung für den Anschlag auf die Berliner Discothek „La Belle“, die von US- Soldaten frequentiert wurde.

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