Nach Amoklauf: US-Waffenlobby für Vorstoß hart kritisiert

Nach Amoklauf
US-Waffenlobby für Vorstoß hart kritisiert

Die US-Waffenlobby hat nach dem Amoklauf von Newtown mehr bewaffnete Sicherheitskräfte an Schulen gefordert. Dafür hagelte es harsche Kritik, unter anderem vom New Yorker Bürgermeister Michael Bloomberg.
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WashingtonDie US-Lobbyorganisation National Rifle Association (NRA) hat für ihre Forderung nach mehr bewaffneten Wachen an Grundschulen harsche Kritik geerntet. „Sie haben eine paranoide, verstörende Vision eines noch gefährlicheren und noch gewalttätigeren Amerikas gezeigt, in dem jeder bewaffnet und kein Ort mehr sicher ist“, sagte der New Yorker Bürgermeister Michael Bloomberg am Freitag.

Der parteilose Politiker plädiert seit Jahren für schärfere Waffengesetze. Die stellvertretende Direktorin des Anti-Waffen-Gruppe Code Pink, Medea Benjamin, warf der NRA Realitätsverweigerung vor: „Sie haben die Schuld für die Gewalt auf alle möglichen Dinge geschoben - nur nicht auf die Waffen selbst.“

Eine Woche nach dem Massaker an einer Grundschule in der US-Kleinstadt Newtown hatte die Waffenlobby auf einer seltenen Pressekonferenz mehr bewaffnete Wachen an Schulen als Lösung für das Gewaltproblem präsentiert.

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