Nach Befreiungsaktion
Irakische Stadt Basra stoppt Zusammenarbeit mit Briten

Nach der gewaltsamen Befreiung zweier britischer Soldaten in Basra hat die Verwaltung der südirakischen Stadt die Zusammenarbeit mit den Briten eingestellt. Eine Kooperation werde es erst wieder geben, wenn sich die Briten bei der Stadt entschuldigen und eine Entschädigung angeboten hätten, sagte der Gouverneur von Basra, Mohammed al-Waili, der Nachrichtenagentur Reuters am Donnerstag.

HB BAGDAD. Außerdem müssten die Briten garantieren, dass so etwas nicht wieder geschehe. Der Stopp der Zusammenarbeit sei am Mittwoch einstimmig bei einer Sitzung des Gouverneursrates getroffen worden. Die Stadt warf den britischen Soldaten vor, bei der Befreiungsaktion zwei irakische Polizisten getötet zu haben.

Die Ereignisse begannen am Montag, als die irakische Polizei zwei britische Soldaten nach einem Feuergefecht festnahm und in ein Gefängnis brachte. Ein erster Befreiungsversuch der Briten wurde von einer aufgebrachten Menschenmenge gestoppt. Später starteten die britischen Soldaten eine zweite Befreiungsaktion und durchbrachen mit Schützenpanzern eine Gefängnismauer. Die beiden Soldaten wurden kurz darauf in einem benachbarten Haus befreit. Seit dem Einmarsch US-geführter Truppen 2003 in den Irak ist die britische Armee für die Sicherheit im Süden des Landes zuständig.

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