Nach Beil-Angriff
Unruhen bei Protesten in London

Der Mord an einem britischen Soldaten in London erhitzt mehr als eine Woche nach dem Vorfall weiterhin die Gemüter. Jetzt kam es bei Protesten zu Auseinandersetzungen zwischen verschiedenen Demonstrantengruppen und der Polizei.
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LondonBei zwei Demonstrationen von Rechtsextremen und Antifaschisten vor dem britischen Parlament schritt am Samstag die Polizei ein. Anhänger beider Gruppen beschimpften sich und es kam zu vereinzelten Handgreiflichkeiten.

Seit dem Tod des 25-jährigen Soldaten Lee Rigby am 22. Mai hat die Polizei eine Zunahme anti-muslimischer Vorfälle gemeldet. Zwei Männer mit islamistischem Hintergrund hatten Rigby unweit seiner Kaserne mit Messern und einem Fleischerbeil attackiert und getötet. Der Fall sorgte international für großes Aufsehen. Rigbys Familie rief die Menschen in einer Stellungnahme zum Frieden auf. Lee habe nicht gewollt, dass sein Name für die Rechtfertigung von Angriffen auf andere Menschen missbraucht würde, hieß es. Unmittelbar nach der Tat waren zwei Tatverdächtige angeschossen und festgenommen worden.

Agentur
ap 
Associated Press / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Nach Beil-Angriff: Unruhen bei Protesten in London"

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  • Hier habe ich die fehlenden Infos gefunden:

    http://www.swissinfo.ch/ger/news/newsticker/international/Zusammenstoesse_in_London_bei_Protesten_nach_Soldatenmord.html?cid=36017124

    Die bösen "Rechtsradikalen" fordern doch tatsächlich "die Ausweisung von muslimischen Predigern".

    Ich glaube, es wird Zeit, mehr ausländische Presse zu lesen als deutsche. Die Infos sind einfach besser.

  • Was für ein sinnfreier Artikel - das Handelsblatt mutiert immer mehr zu einem politisch gesteuerten Spielzeug. Die Redaktion sollte sich die Frage stellen, warum man das Blatt noch lesen sollte. Am besten sind die Kommentare, die Artikel sind abgeschrieben, phantasielos zusammengestoppelt, politisch korrekt in Form gebracht und nichtssagend wie ein Sack Kartoffeln. Der Werdegang des Handelsblatts ist ein Trauerspiel.

  • an Rheingold
    Bei unserer Einheitspresse, die fern jeder Eigenleistung in Recherche nur noch Mutti Merkels Einheitsbrei verkündet, habe ich gar nicht mehr die Erwartung, dass mal ein Artikel geschrieben werden würde, der die Fragen beantwortet, die man sich beim Lesen eines Artikels als Leser so stellt.
    Um es klar zu stellen:
    Ich selbst bin weder rechts noch links, sondern nur der Vernunft verpflichtet - daher auch noch nie in einer Partei gewesen (es hat mir einfach nur noch niemand genug Geld im Austausch für meine eigene Meinung angeboten).
    Das mit den Rechtsextremisten wäre wahrscheinlich im Artikel nicht mehr tragbar, wenn man die Forderungen dieser "Rechtsextremisten" in ausgewogener Anschauung dem Artikel hinzufügen würde.
    Also wahrscheinlich so rechtsextreme Forderungen wie der Erhalt der eigenen Kultur und die Ablehnung von Bildungsferne für weibliche Kinder, die Gleichberechtigung von Schwulen und Religionsfreiheit.
    Der Umsatz wäre für ein Medienunternehmen gar nicht vorstellbar, wenn es dazu überginge, jeden Journalisten einfach schreiben zu lassen, was er denkt - unter der Voraussetzung der Wahrheitspflicht.
    Aber das würde natürlich zwingend voraussetzen, dass es noch ein einziges Medienunternehmen in D gäbe, das nicht fest in der Hand des Großkapitals ist.
    Dem Großkapital ist es übrigens völlig schnuppe ob ihr Medienunternehmen Plus oder Minus macht - Hauptsache, es macht Meinung!

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