Nach dem Attentat
Norwegens Justizminister lobt Polizeiarbeit

Trotz der zunehmenden Kritik an den Behörden nach den Anschlägen in Oslo und auf Utöya hat der norwegische Justizminister Storberget die Polizeiarbeit ausdrücklich gelobt.
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OsloDie norwegische Regierung hat den Einsatz der Polizei nach den Anschlägen trotz zunehmender Kritik daran gelobt. Die Polizei habe „eine fantastische Arbeit“ geleistet, sagte Justizminister Knut Storberget am Dienstag vor Journalisten. Er war zuvor mit dem Osloer Polizeichef zu einem Gespräch zusammengekommen.

Es sei sehr wichtig, dass man den Einsatz offen und kritisch bewerte, sagte Storberget. „Aber alles zu seiner Zeit.“ Der Minister bezog sich auf die vor allem in den Medien geäußerte Kritik, die Polizei habe zu lange gebraucht, um auf die Insel Utöya zu gelangen, auf der der Attentäter um sich schoss.

Auf Utöya und durch einen Bombenanschlag im Regierungsviertel in Oslo hatte der 32-jährige Anders Behring Breivik am Freitag 76 Menschen getötet. Am Montagabend hatten allein in Oslo mindestens 100.000 Menschen mit einem Trauerzug der Opfer gedacht.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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