Nach dem Krisentreffen
Nato-Chef: Allianz steckt in schwieriger Situation

Nach den Worten von NATO-Generalsekretär George Robertson ist eine Einigung im Streit um die von den USA angeforderte Unterstützung für einen Irak-Krieg nicht absehbar.

HB/vwd BRÜSSEL. Die Allianz befinde sich „zweifellos in einer schwierigen Situation“, sagte Robertson am Montag nach einem Krisentreffen der 19 NATO-Botschafter in Brüssel. „Ich bin zuversichtlich, dass wir eine Einigung erzielen, aber ich weiß nicht wann“, fügte Robertson hinzu. „Drei Länder müssen überzeugt werden.“ Alle hätten jedoch ihre Bereitschaft bezeugt, den Bündnispartner Türkei zu unterstützen.

Frankreich und Belgien hatten am Morgen ihr Veto gegen die von den USA angeforderte Unterstützung eingelegt. Deutschland hat sich dem angeschlossen. Am Nachmittag sollten die NATO-Botschafter auf einem weiteren Treffen über die von Ankara eingeleiteten Konsulationen zu Artikel 4 des Nordatlantikvertrags beraten. Dieser sieht Konsultationen der Partner vor, wenn nach Auffassung eines Mitgliedes „die Unversehrtheit des Gebiets, die politische Unabhängigkeit oder die Sicherheit einer der Parteien bedroht sind“.

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