Nach dem Terror in Paris
Erdogan wirft dem Westen „Heuchelei“ vor

Nach den grausamen Anschlägen von Paris übt der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan scharfe Kritik am Westen. Die Reaktionen auf die Attentate seien von Hass auf den Islam durchdrungen gewesen.
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IstanbulDer türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat nach den Terroranschlägen von Paris mit insgesamt 17 Toten dem Westen Heuchelei vorgeworfen und die Arbeit des Geheimdienstes infrage gestellt.

Während einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem palästinensischen Präsidenten Mahmud Abbas in Istanbul merkte er an, dass es fraglich sei, warum der Geheimdienst frühere Häftlinge nicht nach deren Entlassung weiter beobachte. Zwei der drei bei den Polizeieinsätzen nach den Anschlägen getöteten Attentäter hatten im Gefängnis gesessen.

Erdogan warf dem Westen außerdem vor, die Reaktionen auf die Attacken seien von Hass auf den Islam durchdrungen gewesen. „Die Heuchelei des Westens ist klar zu sehen“, sagte er. „Wir als Muslime standen niemals auf der Seite des Terrorismus, wir standen niemals auf der Seite von Massakern. Was hinter diesen Blutbädern steckt, sind Rassismus, Hassreden und Islamophobie.“

Das türkische Staatsoberhaupt nahm auch Israels Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu ins Visier seiner Kritik, weil dieser am Sonntag an der Großkundgebung in Paris teilgenommen hatte. „Ich frage mich, was man von dieser Person hält, die Staatsterrorismus ausübt, indem er 2500 Menschen in Gaza massakrieren lässt.“

Erdogan musste sich allerdings auch selbst kritische Fragen gefallen lassen. So war die Lebensgefährtin eines der Dschihadisten vor den Anschlägen in die Türkei eingereist und später nach Syrien. Die Türkei steht wiederholt in der Kritik, weil Extremisten mutmaßlich durch das Land reisen, um sich der Terrormiliz Islamischer Staat im Irak und Syrien oder anderen Terrorgruppierungen anzuschließen.

Agentur
ap 
Associated Press / Nachrichtenagentur

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  • Ka’b ibn al-Aschraf lebte zeitgleich mit dem Propheten Mohammed in Medina, er war ein Dichter, Satiriker und der erste bekannte Karikaturist von Mohammed.

    Er wurde wegen seiner Karikaturen umgebracht, von …… dem Propheten Mohammed

    HAT NICHTS MIT DEM ISLAM ZU TUN?

  • Die Aussagen des Herrn Erdogan belegen ein weiteres Mal, daß zahlreiche Vertreter des Islam mit gespaltener Zunge sprechen. Bei aller berechtigten Kritik am Vorgehen des Westens in arabischen Ländern ( z.B. im Irak ) stellt die zunehmende Radikalisierung des Islam unterstützt von den Petrodollars der Golfstaaten, welche die wahabitische Auslegung des Korans auch hierzulande fördern, die derzeit größte Gefahr für den Frieden dar. Darüber sollte sich auch Frau Merkel bewusst sein, wenn sie ohne jede Einschränkung behauptet, der Islam gehöre zu Deutschland. Dies mag gut gemeint sein, allerdings fehlt es an einer nachhaltigen Bekämpfung der fundamentalistischen Auslegung des Koran vor allem auch durch die Islamverbände in unserem Land. Die Teilnahme an Trauerkundgebungen reicht allein nicht aus.

  • Die Türkei gehört nicht zu Europa und der Islam nicht zu Deutschland.

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