Nach der Wahl
US-Armee will 12 000 Soldaten aus dem Irak abziehen

In Folge der Wahlen im Irak will die US-Armee ihre Truppenstärke vor Ort reduzieren. Voraussichtlich bis Anfang Februar sollen rund 12 000 Soldaten abgezogen werden.

HB WASHINGTON. Der zuständige Kommandeur George Casey sagte am Freitag in Bagdad, die Zahl werde wahrscheinlich von derzeit 150 000 auf 138 000 reduziert. Damit werde das Truppenkontingent Ende Januar oder Anfang Februar auf den Umfang reduziert, den es vor den Wahlen gehabt habe, sagte er.

Über einen Zeitplan für einen eventuell später folgenden Truppenabbau in dem Golfstaat wollte sich Casey im Gespräch mit Reportern nicht äußern. Er verwies jedoch darauf, dass die Gefahr durch den Aufstand im Irak noch lange nicht gebannt sei. Mit Blick auf die Wahlen vom Donnerstag sprach Casey von einem „großen Tag“ für das Land. Doch bleibe gleichwohl im nächsten Jahr noch viel zu tun, sagte Casey.

US-Präsident George W. Bush steht in den USA unter großem Druck, Erfolge im Irak vorzuweisen, so dass möglichst bald größere Truppenkontingente aus dem Land abgezogen werden können. Die USA haben gesagt, dies werde erst dann geschehen, wenn die irakischen Sicherheitskräfte die Aufständischen allein bekämpfen können.

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