Nach dreistündiger Sondersitzung
Israel lehnt Verhandlungen mit Hamas ab

Nach dem Wahlsieg der Hamas bei der palästinensischen Parlamentswahl hat Israel jegliche Gespräche mit einer Regierung ausgeschlossen, an der die radikal-islamische Hamas beteiligt ist.

HB JERUSALEM. Israel werde mit keiner Palästinenser-Regierung Verhandlungen führen, „an der eine bewaffnete Terror-Organisation beteiligt ist, die zur Zerstörung Israels aufruft“, hieß es am Donnerstagabend in einer Erklärung, die vom Büro des amtierenden israelischen Ministerpräsidenten Ehud Olmert veröffentlicht wurde.

Die Erklärung wurde nach einer dreistündigen Sondersitzung des Sicherheitskabinetts unter Leitung des amtierenden Regierungschefs veröffentlicht.

Es war die erste Stellungnahme der Regierung zum Wahlausgang. Das vorläufige Ergebnis der ersten Parlamentswahl der Palästinenser seit zehn Jahren war drei Stunden zuvor veröffentlicht worden. Demnach hat die Hamas einen überwältigenden Sieg mit 76 von 132 Sitzen in der künftigen Volksvertretung erzielt.

Die Organisation kämpft für die Zerstörung Israels, hat in den vergangenen Jahren fast 60 Selbstmordattentate in Israel verübt und ist international als Terror-Organisation eingestuft. Sie hat angekündigt, auch als parlamentarische Kraft unter Waffen zu bleiben.

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