Nach EuGH-Urteil
Polen will Flüchtlingspolitik nicht ändern

Die Regierung in Warschau verweigert trotz des EuGH-Urteils weiterhin die Aufnahme von Flüchtlingen. Eine von der Vorregierung akzeptierte Quotenregelung sei aus Sicherheitsgründen nicht vertretbar.
  • 4

Warschau Polen will auch nach dem Urteil des Europäischen Gerichtshofes (EuGH) keine Flüchtlinge im Rahmen der Quotenregelung aufnehmen. „Ich habe diese Entscheidung erwartet“, sagte die polnische Ministerpräsidentin Beata Szydlo am Mittwoch. „Allerdings ändert das absolut nicht den Standpunkt der polnischen Regierung, was die Migrationspolitik betrifft.“ Polens Regierung weigert sich bisher aus „Sicherheitsgründen“, ihren Beitrag zu leisten und Flüchtlinge aufzunehmen. Die Vorgängerregierung hatte der Quotenregelung zugestimmt.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Nach EuGH-Urteil: Polen will Flüchtlingspolitik nicht ändern"

Alle Kommentare

Dieser Beitrag kann nicht mehr kommentiert werden. Sie können wochentags von 8 bis 18 Uhr kommentieren, wenn Sie angemeldeter Handelsblatt-Online-Leser sind. Die Inhalte sind bis zu sieben Tage nach Erscheinen kommentierbar.

  • Das ist der gewichtigste Grund:

    Eine von der Vorregierung akzeptierte Quotenregelung sei aus Sicherheitsgründen nicht vertretbar.

  • Weiter so Frau Beata Szydlo für den Europäer und gegen die EU-Gangster.

  • Polen will sich halt die Empfehlungen mancher deutscher Städte sparen wie ;
    Armlänge Abstand,
    Joggen nur zu Zweit mit Rückspiegel + Aufpasser ,nicht vor 10,ooh und nach 18,ooh,
    Kettenhemd mit Rollkragen,
    Helm mit Sirene und Blinkalarm,
    ...und nur in belebtem Umfeld !

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%