Nach Explosion in New York

Trump erneuert Forderung nach schärferen Einwanderungsregeln

US-Präsident Trump hat den Anschlag in New York genutzt, um das US-Einwanderungssystem zu kritisieren. Er sprach auch wieder von der Todesstrafe. Die Familie des mutmaßlichen Täters veröffentlichte indes eine Erklärung.
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„Dringend notwendig“ – Trump will verschärftes Einwanderungsgesetz

„Dringend notwendig“ – Trump will verschärftes Einwanderungsgesetz

New YorkNach der Explosion einer Rohrbombe in New York hat US-Präsident Donald Trump eine Reparatur des „laxen“ Einwanderungssystems gefordert. Es lasse „bei Weitem zu viele gefährliche, unzureichend überprüfte Menschen“ ins Land, sagte er. Der Verdächtige sei über ein Visum für Familienmitglieder in die USA gekommen, deren Angehörige bereits im Land lebten. Den Kongress forderte Trump zum Handeln auf. Indes ging die Familie des mutmaßlichen Täters mit einer Erklärung an die Öffentlichkeit.

Der als Akayed U. identifizierte 27-Jährige soll am Montagmorgen eine Bombe in der Nähe des Times Square gezündet haben. Der Einwanderer aus Bangladesch wurde schwer verletzt, drei weitere Menschen nicht lebensgefährlich. Wie es aus Ermittlerkreisen heißt, soll U. sich Propagandamaterial der Terrormiliz Islamischer Staat im Internet angesehen haben. Der Polizei gegenüber hat er offenbar gesagt, Vergeltung für US-Militäreinsätze gesucht zu haben.

Trump verurteilte die ausgedehnten Aufenthaltsvisa für Familien und sagte, der Kongress müsse den Familienzuzug beenden. Ähnlich äußerte sich auch Justizminister Jeff Sessions: Der Fall des vor sieben Jahren in die USA gekommenen Mannes zeige, dass Verwandte von US-Bürgern keine Priorität bei der Einreise haben sollten. Dies sei zum Nachteil von Menschen, die gut qualifiziert sind, eine gute Ausbildung und Englisch gelernt haben, sagte Sessions. Bei ihnen sei es wahrscheinlicher, dass sie sich in die US-Gesellschaft integrieren und erfolgreich sein würden.

Trump sprach sogar das Thema Todesstrafe an. Wegen Terrorangriffen verurteilte Menschen sollten die „höchste vom Gesetz erlaubte Strafe“ bekommen, argumentierte er. In angemessener Weise falle darunter auch die Todesstrafe.

U. war 2011 mit einem F43-Visum für den Familiennachzug eingereist und war ein rechtmäßiger dauerhafter Bewohner der Vereinigten Staaten. Seine Familie zeigte sich nach dem Vorfall betroffen. Angesichts des Leids, das der versuchte Terroranschlag gebracht habe, sei sie untröstlich, hieß es in einer Stellungnahme.

Sie zeigte sich aber auch entsetzt über das harte Vorgehen der Strafverfolgungsbehörden gegen sie. Unter anderem sei ein jugendlicher Verwandter aus dem Schulunterricht entfernt und ohne Erwachsenen oder Anwalt befragt worden. Die Mitteilung der Familie wurde über den Rat für amerikanisch-islamische Beziehungen in New York veröffentlicht.

Der New Yorker Bürgermeister Bill de Blasio sagte indes, Gott sei Dank habe der Täter nicht sein oberstes Ziel erreicht. U. erlitt Brandverletzungen am Bauch und an den Händen und wurde festgenommen. Polizeibeamte sagten, die Rohrbombe sei einfach gebaut gewesen und habe nur eine geringe Sprengkraft gehabt.

  • ap
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  • Der verrückte Amerikaner soll sich erst mal um die einheimischen Geistesgestörten kümmern, die amerikanische Gesellschaft ist erbärmlich, ständig Massenmorde durch Einheimische. Und so einfältige Menschen wie der Herr Spiegel finden solche Terroristen noch toll. Guter Terrorist schlechter Terrorist.

  • Herr Trump hat wie immer recht, Grenzen dicht und die Radikalen schon in ihrer Heimat schnappen.
    Die nutzlosen EU-Loser werden das nie begreifen und holen immer mehr ins Land. Weihnachtsbaum hinter Panzersperren, das ist der negativ Eliten,s Ziel.

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