Nach Gewaltausschreitungen
Libanon hat sich laut Uno-Bericht stabilisiert

Nach einem am Donnerstag in New York vorgestellten Bericht der Vereinten Nationen (Uno) hat sich die politische Situation im Libanon stabilisiert. Vor einem Jahr hatte es bürgerkriegsähnlichen Gewaltausschreitungen in dem Land gegeben.

HB NEW YORK. Ein knappes Jahr nach den bürgerkriegsähnlichen Gewaltausschreitungen habe es deutliche Fortschritte für die Sicherheit in dem Land gegeben, sagte der Uno-Sonderbeauftragte Terge Roed-Larsen am Donnerstag vor dem Weltsicherheitsrat in New York. Der libanesische Präsident Michel Suleiman arbeite hart an der nationalen Einheit. Auch die Beziehungen zu Syrien hätten sich verbessert.

Anlass zur Sorge gebe jedoch, dass die radikal-islamische Hisbollah weiter maßgebliche Milizen und Waffenarsenale in Libanon habe, heißt es in dem Bericht von Roed-Larsen. Die Hisbollah plane "heimliche und illegale militärische Aktivitäten" außerhalb des libanesischen Gebietes.

Im April hatte Ägypten 49 Menschen festnehmen lassen, die nach Informationen des Geheimdienstes verdächtigt wurden, "feindliche Operationen" in dem Land ausführen wollten. Uno-Generalsekretär Ban Ki Moon wurden Details der Pläne, Ressourcen und Aktionen der Zelle mitgeteilt, so der Sonderbeauftragte. Es gebe besorgniserregende Berichte darüber, dass Hisbollah anspruchsvolle militärische Technologie erhalten habe. Damit verstößt die Miliz gegen das 2004 von der Uno verhängte Waffenembargo.

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