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Nach Granatbeschuss: Israel feuert Warnschüsse in Richtung Syrien ab

Nach der Türkei hat auch Israel auf Granatbeschuss aus Syrien reagiert und mit Warnschüssen geantwortet. Es sind die ersten Schüsse seit 1973. Die syrische Opposition hat derweil ein neues Bündnis gegründet.

Junge in Syrien nahe der türkischen Grenze. Quelle: dapd
Junge in Syrien nahe der türkischen Grenze. Quelle: dapd

Jerusalem/DohaIsrael hat am Sonntag erstmals seit Jahrzehnten Warnschüsse in Richtung Syrien abgegeben. Wie die israelische Armee mitteilte, schossen Soldaten der israelischen Streitkräfte Warnschüsse in Richtung syrischer Gebiete. Dies sei die Antwort auf syrischen Granatbeschuss auf einen israelischen Militärposten auf den Golanhöhen gewesen. Nach Angaben des israelischen Rundfunks handelte es sich um die ersten Schüsse in Richtung syrischer Streitkräfte seit dem Jom-Kippur-Krieg von 1973.

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In den vergangenen Tagen waren von syrischem Gebiet aus mehrere Granaten auf die von Israel besetzten Golanhöhen abgefeuert worden. Daraufhin hatte die israelische Regierung Syriens Führung vor einer Ausweitung der Grenzzwischenfälle gewarnt.

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Den Zwischenfall auf den Golan-Höhen wertete die israelische Armee als „Teil des internen Konflikts in Syrien“. Es habe weder Sachschaden noch Verletzte gegeben, sagte eine Sprecherin. Das israelische Militär legte nach dem neuen Vorfall Beschwerde bei der UN-Beobachtertruppe ein, die eine Pufferzone zwischen beiden Ländern kontrolliert. „Feuer aus Syrien nach Israel wird nicht toleriert und wird in aller Härte beantwortet“, teilte die Armee mit.

Der von Israel 1967 eroberte Golan war in der vergangenen Zeit wiederholt von fehlgeleiteten Geschossen aus Syrien getroffen worden. Vor gut einer Woche waren syrische Kampfpanzer vorübergehend in die Pufferzone eingedrungen, um dort syrische Rebellen zu bekämpfen.

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