Nach Hollandes Bekenntnis: Première Dame im Krankenhaus

Nach Hollandes Bekenntnis
Première Dame im Krankenhaus

Die Affäre des französischen Premiers Hollande mit der Schauspielerin Gayet ist nicht länger Privatsache. Seit Sonntag liegt die „Erste Dame“ Valérie Trierweiler deprimiert im Krankenhaus. Hollande muss sich nun äußern.
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ParisBislang haben die Franzosen auf die Enthüllungen über die Affäre ihres Präsidenten mit der Schauspielerin Julie Gayet eher mit einem Schulterzucken reagiert. Doch nun wird es offenbar ernst: Am Sonntagnachmittag bestätigte der Elysée, dass Francois Hollandes offizielle Partnerin Valérie Trierweiler wegen der Berichte über die Liebesaffäre „tief niedergeschlagen“ sei.

„Sie war schockiert und brauchte dringend Ruhe“, sagte ihr Kabinettschef Patrice Biancone dem Handelsblatt. Deshalb sei sie ins Krankenhaus eingeliefert worden. Am Montag würden die Ärzte entscheiden, ob sie entlassen werden könne.

Für Hollande kompliziert sich die Affäre, die er bislang als seine reine Privatangelegenheit bezeichnet hatte. Freitag veröffentlichte das People-Magazin „Closer“ eine Reportage mit Fotos, die eine seit Monaten andauernde Liebesbeziehung des 59-jährigen Hollande mit der 41-jährigen Schauspielerin Gayet belegen sollen. Die beiden sind vor der Tür eines Apartments im schicken achten Arrondissement von Paris zu sehen, das nicht weit vom Elysée entfernt sein soll.

Für Dienstag hatte Hollande eine wichtige Pressekonferenz anberaumt. Auf der wollte er eine Wende in seiner Wirtschafts- und Sozialpolitik erläutern, die zu weniger Abgaben, Einsparungen im Sozialsystem und einem Pakt mit den Unternehmern für mehr Beschäftigung führen soll. Eine Sprecherin des Elysée sagte, die Pressekonferenz werde „selbstverständlich stattfinden“ und sich nicht um das Privatleben des Präsidenten drehen.

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„Frau Trierweiler geht es sehr schlecht“

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  • Dem französichen Staatspräsidenten stehen stets mehrere Mätressen zu, das müßte die Madame doch wissen.

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