Nach Kaukasus-Konflikt
Russland auf Annäherungskurs zur Nato

Russland will wieder vollständig mit der NATO zusammenarbeiten. Der geplante Besuch von NATO-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen in Moskau belege, dass auch das Nordatlantikbündnis bessere Beziehungen anstrebe, sagte Kremlsprecherin Natalija Timakowa am Mittwoch.
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HB MOSKAU. Die Beziehungen zwischen Russland und NATO waren nach dem Kaukasuskrieg vor einem Jahr auf Eis gelegt worden. Die westliche Militärallianz warf Moskau vor, georgisches Territorium besetzt und unverhältnismäßige Gewalt angewandt zu haben.

Eine von der EU beauftragte Untersuchungskommission legte am Mittwoch ihren Befund vor. Demnach hat Georgien mit einem Angriff in Südossetien den Krieg begonnen. Russland wird in dem Bericht aber zugleich mitverantwortlich gemacht, weil es Tiflis zu der Eskalation getrieben und nichts gegen die Vertreibung georgischer Einwohner aus Südossetien unternommen habe.

Das Ergebnis der Kommissionsuntersuchung zeige, dass die NATO einige Entscheidungen voreilig getroffen habe, sagte Kremlsprecherin Timakowa.

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