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Nach Krawallen in England: Premier Cameron setzt auf eine harte Linie

Härtere Strafen, mehr Disziplin, aber auch mehr Unterstützung sollen nach den tagelangen massiven Krawallen die zerbrochene Gesellschaft Großbritanniens wieder kitten, so Regierungschef David Cameron.

Großbritanniens Premierminister David Cameron in einem Jugendzentrum. Quelle: dapd
Großbritanniens Premierminister David Cameron in einem Jugendzentrum. Quelle: dapd

LondonNach den landesweiten Krawallen hat der britische Premierminister David Cameron ein harte Linie angekündigt, um die nach seinen Worten „zerbrochene Gesellschaft“ wieder zu kitten. Gegen Straßenbanden und bekannte Unruhestifter müssten Recht und Ordnung durchgesetzt werden, sagte der konservative Politiker am Montag in einem Jugendzentrum in Oxford. Dazu seien härtere Strafen für Gewalttäter, mehr Disziplin an den Schulen und mehr Unterstützung für Familien nötig.

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Zudem müsse harte Arbeit wieder wertgeschätzt werden. „Wir sind zu lange nicht bereit gewesen, darüber zu reden, was falsch und richtig ist“, sagte Cameron in Worten, die vor allem bei der traditionellen Anhängerschaft seiner Partei Anklang finden dürfte.

Die Krawalle seien „ein Weckruf für unser Land“ gewesen, sagte der Regierungschef. Zugleich bekräftigte er, die angekündigten Kürzungen im sozialen Bereich nicht zurückzunehmen. Die Krawalle haben in Großbritannien eine heftige Debatte über die sich ausweitende Kluft zwischen Arm und Reich ausgelöst.

Die Polizei bekam die nächtlichen Ausschreitungen und Plünderungen vor allem in ärmeren Vierteln Londons und anderer englischer Städte erst nach einer massiven Verstärkung ihrer Kräfte in den Griff. Mehr als 2800 Menschen wurden verhaftet, fünf Menschen kamen ums Leben.

  • 16.08.2011, 09:46 UhrEuroBomb

    Cameron gehört zu einer Klasse, die es nicht mehr einsieht, die Kluft zwischen Arm und Reich zu schließen. Dabei geht auch die Mittelklasse drauf. Dies ist der globale Trend, in Asien, Afrika und Amerika herrschen mittlerweile dieselben Verhältnisse. Diese "Elite" ist fest davon überzeugt, dass das Sozialmodell des Westens eine Illusion war, die man sich jahrzehntelang auf Pump geleistet hat. Für diese Leute ist es der natürliche Zustand einer Gesellschaft, wenn es ein paar Happy Few und eine Masse der Armen gibt. Eine Mittelklasse ist diesen Leuten egal, sie verdienen genug mit der Ausbeutung ihrer unterprivilegierten Arbeitssklaven.

  • 15.08.2011, 21:34 Uhrtouspourun

    Hey David! Wie sieht es aus mit Recht und Morale bei der Elite? Recht und Ordnung in den Ghettos wiederherstellen aber Ausbeutung am Tageslicht in der City? Was ist mit der zerbrochenen Gesellschaft die für die fetten Katzen die Rechnung zahlen muss, staatliche Leistungen gestrichen bekommt und mehr Steuern zahlen muss. Hat das etwas mit Recht und Ordnung zu tun? Du bist wie Obama eine Marionette der Elite ständig damit beschäftigt durch Nebenkriegsschauplätze (Lybien) von der Ausbeutung der Gesellschaft und die Konsoliderung von Macht und Geld in der Hand einiger Kartelle und Oligarchen abzulenken

    Wenn ich Dich schon sehe muss ich k.....

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