Nach Kritik an Großbritannien McAllister kritisiert deutsche Politiker

Niedersachsens Ministerpräsident McAllister zeigt Unverständnis für die Kritik deutscher Politiker an Großbritannien. Die britische Regierung hat entschieden, sich nicht am europäischen Stabilitätspakt zu beteiligen.
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David McAllister kann die Kritik deutscher Politiker an Großbritannien nicht verstehen. Quelle: dpa

David McAllister kann die Kritik deutscher Politiker an Großbritannien nicht verstehen.

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HannoverNiedersachsens Ministerpräsident David McAllister (CDU) hat mit Unverständnis auf die Kritik deutscher Politiker an Großbritannien reagiert. Aussagen etwa, Großbritannien eine privilegierte Partnerschaft anbieten, zeugten von Arroganz und seien völlig inakzeptabel, sagte McAllister am Dienstagabend beim 22. Europaabend des norddeutschen Unternehmerverbandes AGA in Hannover

Deutschland dürfe nicht vergessen, was es Großbritannien zu verdanken habe, sagte McAllister, der neben der deutschen auch die britische Staatsbürgerschaft hat. „Großbritannien gehört zur Europäischen Union“, machte er klar und kündigte an, in der nächsten Woche politische Gespräche in London zu führen.

Nach der Entscheidung der britischen Regierung, sich nicht am neuen europäischen Stabilitätsvertrag zu beteiligen, sei es die Aufgabe deutscher Politik „die Hand auszustrecken, um Großbritannien wieder aus seiner Ecke herauszuholen“.

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12 Kommentare zu "Nach Kritik an Großbritannien: McAllister kritisiert deutsche Politiker"

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  • Herr McAllister sollte nicht vergessen welches Brot er isst.
    Gerade als Ministerpräsident eines Deutschen Bundeslandes hat er Deutsche Interessen zu vertreten.
    Dank Helmut Kohl ist in der CDU nur noch das dritte und vierte Glied vorhanden, die klugen wurden gemobt.
    Ein Trauerspiel!

  • Es ist unerträglich,daß ein deutscher Politiker die doppelte Staatsbürgerschaft besitzt

  • Aber Herr Allister hat vielleicht verstanden, daß Cameron versucht hat in dieser Stunde der Not die europäischen Partner kaltblütig zu erpressen, daß er trotz des geschlossenen Einvernehmens aller anderen das Veto beibehalten hat und in London behauptet, er hätte damit britische Interessen geschützt. Er hat allen 26 mit seiner trotzigen Verweigerung ins Gesicht geschlagen und die können jetzt sehen, wie sie die Stabilitätkriterien doch noch verwirklichen. Ob Griechen oder Briten, brauchen die alle einen Psychiater?

  • Es erweist sich immer mehr, daß es ein Fehler war, das Staatsbürgerecht zu ändern, ebenso wie die Duldung von Doppelstaatsbürgerschaften (siehe zwischenstaatliche Verträge).

    Die ausländischen Gäste verfolgen trotz der „Deutschen Staatsbürgerschaft“ die Interessen ihrer Heimatländer.

    Eine Staatsbürgerschaft ist im Zweifelsfalle nur ein Stück Papier!

    Es gehört mehr dazu als Sozialleistungen zu kassieren oder sich Persönlich zu bereichern (Wir erinnern uns doch an Wulf, McAllister und VW/ Wolfsburg/Stadtwerke)

    Eine Nation benötigt ein Staatsvolk (Deutsche). Das ist man nicht aufgrund irgendwelche Papiere oder Bequemlichkeiten.

    Man ist es aufgrund der Geburt (Deutscher ist man, weil die Eltern Deutsche sind) Wir haben dieses Staatsbürgerrecht aus guten Grund gehabt.

    Darüber definieren wir uns und haben Deutsche Nationen gebildet (Schweiz, Österreich, Luxemburg, Lichtenstein und die Bundesrepublik Deutschland)

    Es ist der kleinste Gemeinsame Nenner unseres Staates/Nation.

    Das ist der „Kitt“ der unseren Staat zusammenhält!

    Wenn ich diesen „Kitt“ entferne, weil ich jeden eine „Deutsche Staatsbürgerschaft“ vergebe, zerstöre ich die Grundlagen des Deutschen Staates.

    Eine Nation oder ein Staat sind keine Selbstverständlichkeit!

    Ein solcher Verbund/Zusammenschluss hat klare Aufgaben!

    Eine Aufgabe ist das Wohl des Staatsvolkes/Deutsche und die Vertretung ihrer Interessen nach Innen und Außen.

  • Die Briten sollten die dt. Bürger nicht mit der Verräterin Merkel gleichsetzen.

  • Stimmt! Spricht Herr McAllister als Deutscher oder als Brite? Ist er nicht "Doppelpaßler"? Ich bitte um Aufklärung.

  • Ja sicher haben die Briten richtig gehandelt. Unsere Regierung folgt ja fremden Interessen. Es ist an der Zeit das zu ändern.

  • Darum geht es nicht. Im Gegensatz zu Merkel hat Cameron "Eier in der Hose" und hat den club-med Betrügerstaaten mal KLARTEXT erzählt.

  • Was interessiert die Deutschen die Banken der Londoner City?

  • McAllister verhält sich fair. Welcher demokratisch gesinnte Politiker will den Britten ein Recht verwehren, was ihnen die EU-Verträge offensichtlich in legitimerweise zugestehen. Wo sind wir eigentlich, wenn unsere Politiker alternativlose Entscheidungen auf Basis schlecht verhandelter und vergurkten Verträgen fällen und anderen die Vertragsrecht einklagen, so runter machen wollen. Solche Leute verwirken ihr Recht, uns als Volk zu vertreten.

    Keiner der Politiker hat den Britten bisher Vertragsbruch vorgeworfen. Wenn dem so ist, dann bitte bei der Sache bleiben und präziese sein. Das was hier abgeht, ist eine Streitkultur auf Sandkastenniveau.

    Volksvertreter müssen wissen, wann sie zu arbeiten haben und wann das Recht verwirkt ist. Auch die Bundesrepublik sollte einmal laut darüber nachdenken, aus dem Euro auszuscheren. Ob dies letztlich sinnvoll wäre, das sei dahin gestellt. Aber wach würden die anderen, die Barrosos und so.

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