Nach Kritik an privatem E-Mail-Konto: Hillary Clinton macht sich gläsern

Nach Kritik an privatem E-Mail-Konto
Hillary Clinton macht sich gläsern

Hillary Clinton will ihre E-Mails öffentlich machen – und kontert so ihre Kritiker. Diese warfen ihr vor, als US-Außenministerin durch die Benutzung des weniger gesicherten Mail-Kontos gegen Gesetze verstoßen zu haben.
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WashingtonNach Kritik an der ausschließlichen Benutzung eines privaten E-Mail-Kontos während ihrer Zeit als US-Außenministerin (2009 bis 2013) will Hillary Clinton den Schriftverkehr öffentlich machen. „Ich will, dass die Öffentlichkeit meine E-Mails sieht“, teilte Clinton am späten Mittwochabend im Kurznachrichtendienst Twitter mit. Das US-Außenministerium erklärte, die Veröffentlichung „so schnell wie möglich“ prüfen zu wollen. Angesichts der großen Datenmenge könne dies aber einige Zeit in Anspruch nehmen.

In dieser Woche war bekannt geworden, dass Clinton als US-Außenministerin ausschließlich ein privates E-Mail-Konto für ihre Arbeit benutzte. Kritiker werfen ihr vor, durch die Benutzung des weniger gesicherten Kontos gegen Gesetze verstoßen zu haben. Der Republikaner Trey Gowdy kündigte rechtliche Schritte an, um alle E-Mails zu erhalten, die die demokratische Politikerin als US-Außenministerin schrieb.

Der Vorsitzende des außenpolitischen Ausschusses im Abgeordnetenhaus, Ed Royce, ordnete am Mittwochabend (Ortszeit) an, dass Clinton ihren gesamten E-Mail-Verkehr zu Libyen herausgeben muss. Ein Parlamentsausschuss befasst sich mit einem islamistischen Terroranschlag auf das US-Konsulat im libyschen Bengasi, bei dem am 11. September 2012 vier Menschen getötet worden waren, unter ihnen der US-Botschafter.

Die Anordnung deutet darauf hin, dass der Ausschuss Clinton zu ihren E-Mails befragen könnte. Dies wäre für die ehemalige First Lady heikel, weil ihr Ambitionen für den bevorstehenden Präsidentenwahlkampf nachgesagt – auch wenn sie ihre Kandidatur noch nicht verkündet hat.

afp 
AFP news agency (Agence France-Presse) / Nachrichtenagentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Nach Kritik an privatem E-Mail-Konto: Hillary Clinton macht sich gläsern"

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    Das ganze Dollar-Milliarden-Schuldengeld der FED landet bei den Aktien der Welt-Elite und macht sie immer mächtiger !!!

    Mit Fairness und Demokratie hat das nichts zu tun.

    Der US-Taxpayer wird dabei nicht gefragt. Es muss dringend ein "Anti-Trust-Gesetz" beschlossen werden gegen die Macht der FED und gegen die Macht der Stiftungen (NGO's) (Foundations) als Welt-Elite.

    Durch den niedrigen EURO liegt bereits "Verwesungs-Geruch" über Europa. Die Aas-Geier (Warren Buffet kauft Europa auf) kreisen bereits über uns.

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    Warren Buffet hat den Wahlkampf von Hillary Clinton schon mit 2,5 Milliarden Dollar unterstützt.

    Das ist Geldmacht versus Fairness und Demokratie !!

    Zuvor hat die FED Geld gedruckt und Goldman Sachs zu NULLZINSEN zur Verfügunge gestellt. Goldman Sachs kauft davon Aktien der Welt-Geld-Elite.

    Das ist verdeckte Demokratie-Verhinderung mittels gedrucktem Geld zu Lasten der Tax-Payer ! Die wurden nämlich nicht gefragt, wer davon "bevorteilt" werden soll !!

    Warren Buffet hat letztens den Hamburger Mottorrad-Ausstatter "Louis" aufgekauft und Berkshare Hadaway zugeordnet als US-Holding. Der extra billige EURO lockt zu Schnäppchen-Übernahmen.

    Somit wird Europa schon bereits aufgekauft und politisch unterwandert. Mit TTIP wird das alles noch 100mal schlimmer !!!

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    TTIP macht die USA zu Herrschern über Europa. Das macht es so gefährlich !! Man bekommt es später nicht mehr "zurückgedreht" im Guten.

    Europa verliert mit TTIP Rechtsstaat, Freiheit und Demokratie. Wir werden zum billigen willenlosen Absatzmarkt von Industrie und Lobbyismus. Die Demokratie geht dabei "vor die Hunde" und die Macht wechselt endgültig zu Welt-Finanz und Welt-Elite.

    Letztendlich wollen sie ja die Staaten abschaffen, die Medien hetzen gegen "Nationalismus" obwohl die Staaten "Nationen" sind mit nationalen Parlamenten. BEKNACKT ! Deutschland als staatenloser Vasallen-Club der Welt-Finanz geht immer "voran". Zusammen mit den "System-Frauen" an erster Front.

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