Nach langen Verhandlungen
Irak erhält Internet-Domain ".iq" zurück

Nach acht Jahren hat die irakische Regierung in Bagdad die Kontrolle über ihr Internet-Landeskürzel .iq zurück erhalten. Die ICANN (Internet Corporation for Assigned Names and Numbers) hat nach langen Verhandlungen einer Rückgabe zugestimmt.

hea DÜSSELDORF. Die Organisation ist für die Verwaltung der Namensräume im Internet und für die Vergabe von IP-Adressen zuständig. ICANN hatte befunden, dass eine Überlassung an den Irak „im Interesse der lokalen und globalen Internet-Community“ sei.

Seit Ende Juli verwaltet nun die irakische Nationale Kommission für Kommunikation und Medien wieder die .iq-Domains. Die Behörde hatte im Vorfeld eine Übertragung des Landeskürzels als symbolischen Meilenstein für die irakische Nation bezeichnet. Die Kommission bereitet jetzt die Registrierung von Internet-Seiten vor. Schon seit längerem hatte sich der Irak darum bemüht, seine Top-Level-Domain zurückzubekommen. Sie war dem Land zu Zeiten Saddam Husseins entzogen und 1997 in die Hände einer texanischen Firma gelegt worden. Seit 2003 waren keine Internet-Seiten mit der Länderkennung .iq mehr erreichbar.

Erst vor kurzem war am Rande einer Geberkonferenz in Amman darüber spekuliert worden, dass eine Entscheidung von ICANN kurz bevor stehe.

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