Nach Luftangriff
Trump-Tweet verteidigt Vorgehen bei Syrien-Angriff

Der US-Präsident verteidigt per Tweet die Entscheidung, bei der Syrien-Attacke keine Startbahnen der syrischen Luftwaffe zerstört zu haben. Von dort sollen nach den Angriffen bereits wieder syrische Jets abgehoben haben.
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New YorkDonald Trump hat die Entscheidung, bei der Syrien-Attacke durch US-Marschflugkörper keine Startbahnen der syrischen Luftwaffe zu zerstören, per Twitter verteidigt: „Der Grund, weshalb man grundsätzlich keine Startbahnen angreift, ist, dass sie leicht und billig zu reparieren sind (füllen und abdecken)!“, schreibt der US-Präsident am Samstagnachmittag in einem Tweet aus Florida.

Trump reagierte damit auf die Berichte, dass zwei syrische Kampfjets von dem Luftwaffenstützpunkt abgehoben haben, den die US-Streitkräfte zuvor bombardiert hatten. Die US-Marine hatte insgesamt 59 Tomahawk-Raketen von den Kriegsschiffen USS Porter und USS Ross abgeschossen.

Der Angriff war eine Reaktion der USA auf den Giftgaseinsatz auf syrischem Boden, der allgemein dem Assad-Regime zugeschrieben wird und der mehr als 86 Menschen das Leben gekostet hat, darunter auch viele Kinder. Es war der erste Feuerbefehl von Trump als US-Präsident. Der Einsatz von Bodentruppen ist bisher nicht angekündigt worden.

Nach Medienberichten hat der Militärschlag auf den Stützpunkt Al-Schairat in der Nacht vom Donnerstag auf Freitag 20 syrische Kriegsflugzeuge zerstört. Die Startbahn soll jedoch noch intakt sein. Das gleiche gilt für die Lager-Zone, in denen chemische Waffen vermutet werden.

Wenige Stunden zuvor hatte der US-Präsident per Twitter bereits das US-Militär für seinen Schlag in Syrien gelobt. „Glückwünsche an unsere großartigen Männer und Frauen im Militär dafür, dass sie die Vereinigten Staaten und die Welt so gut in der Syrien-Attacke repräsentieren“, twittere er aus seinem Golf-Resort in Mar-a-Lago in Florida, wo er am Donnerstag und am Freitag den chinesischen Präsidenten Xi Jinping empfangen hatte.

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Kein Anlass für russische Vergeltung

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