Nach Pannenserie
Obama schafft sich mehr Leibwächter an

Das Secret-Service-Personal von US-Präsident Barack Obama ist überarbeitet. Deshalb bekommen die Leibwächter des höchsten Mannes im Staates jetzt Verstärkung. Das ist auch gut so, es gab zu viele Pannen.
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WashingtonNach mehreren Sicherheitspannen im Umfeld von US-Präsident Barack Obama stellt der Secret Service offenbar mehr Mitarbeiter ein. Rund 1100 neue Stellen sollen bei der Behörde in den nächsten fünf Jahren geschaffen werden, verlautete am Freitag aus Polizeikreisen.

Die Zahl der Beschäftigten beim Secret Service würde damit um etwa 17 Prozent steigen. Derzeit arbeiten dort 6647 Personen. Die Behörde bestätigte lediglich, dass sie Mitarbeiter suche. Einzelheiten nannte sie jedoch nicht. Im vergangenen Jahr hatte ein unabhängiges Gutachten schwere Mängel beim Secret Service festgestellt.

Die Leibwächter des Präsidenten seien völlig überarbeitet und ihre Ausbildung mit durchschnittlich 42 Stunden viel zu kurz, hieß es damals in der öffentlich zugänglichen Zusammenfassung des geheimen Berichts.

Über den Zaun des Weißen Hauses war Mitte September ein Irak-Veteran mit einem Messer geklettert und bis ins Gebäude vorgedrungen, bis er von einem Agenten gestoppt wurde, der eigentlich schon im Feierabend war. Nach dem Vorfall trat die Secret-Service-Chefin Julia Pierson zurück. Bereits vorher war der Dienst mehrfach in die Kritik geraten.

Der Secret Service ist hauptsächlich zuständig für die Bereitstellung von Personenschutz für den Präsidenten, den Vizepräsidenten, deren Familien, ehemalige Präsidenten, bestimmte Kandidaten für das Amt des Präsidenten sowie die Vereinigten Staaten besuchende Staatsoberhäupter.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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