Nach Rezessionsjahren
Aufwärtstrend für griechische Industrie

Griechenland verbessert seine Wettbewerbsfähigkeit. Die Industriebranche wächst, die Auftragslage stimmt optimistisch, die Exporte nehmen zu. Doch die Lage am Arbeitsmarkt bleibt angespannt.
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AthenNach der jahrelangen Rezession kommt die griechische Industrie immer besser in Schwung. Im Februar wuchs die Branche das zweite Mal in Folge, wie aus einer am Dienstag vorgelegten Markit-Umfrage unter 350 Firmen hervorgeht. Die Betriebe fuhren ihre Produktion so stark hoch wie seit August 2008 nicht mehr, und die Aufträge kletterten zum Vormonat so kräftig wie seit fast sechs Jahren nicht.

„Auch die Export-Bestellungen gingen nach oben - dies ist ein Zeichen besserer Wettbewerbsfähigkeit“, sagte Markit-Ökonom Phil Smith. Das gesamte Barometer für die Stimmung in der Industrie stieg minimal um 0,1 auf 51,3 Punkte und blieb damit über das Wachstumsschwelle von 50 Zählern. Es war das erste Mal seit fast fünfeinhalb Jahren, dass die Industrie zwei Monate in Folge zulegte.

Nach sechs Jahren Rezession kämpft sich Griechenland, das noch am Finanztropf seiner Euro-Partner hängt, aus dem Konjunkturtal heraus. Die EU-Kommission traut der Wirtschaft 2014 ein Plus von 0,6 Prozent zu. Allerdings ist der Weg zu einem breiten Aufschwung noch weit. Denn die Arbeitslosenquote in Griechenland lag im November noch auf dem Rekordstand von 28 Prozent - mehr als doppelt so hoch wie im Durchschnitt der Euro-Zone. Auch die Industrie baute im Februar erneut Jobs ab.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Nach Rezessionsjahren: Aufwärtstrend für griechische Industrie"

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  • Schlote einer imaginaeren Industrie rauchen wieder...

    HB Scherzkekse allenthalben, wo stochert ihr denn rum ?
    Kriminell angehauchte Verblödungsinformation am laufenden Bande. Ungeheuerlich..

  • Die HB-Redaktion ist nun schon seit Jahren in einem 1.April-Dauerscherzrausch. Alles ist also gut... wenn nur der blöde Arbeitsmarkt nicht wäre!
    Liebe Redaktion, Ihre offensichtliche Unterstellung, wir Leser seien doof, ist allmählich beleidigend. SIE wissen es, WIR wissen es: GR braucht endlich eine eigene Währung. Der Euro ist viel zu stark.
    Also schreiben Sie endlich die Wahrheit.

  • Das ist ja super!

    Bestimmt überlegt sich Griechenland schon, seine Rettungskredite vorzeitig zurückzuzahlen.

    Ich befürchte aber, dass sich nach der Europawahl leider die Lage wieder urplötzlich verschlechtert hat, was natürlich niemand ahnen konnte, und ganz schnell das nächste Rettungspaket geschnürt werden muss (alternativ Schuldenschnitt), da ansonsten die Zahlungsunfähigkeit droht.

    Wenn ich total daneben liegen würde mit meiner Einschätzung, würde ich mich sehr darüber freuen.

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