Nach Schusswechsel
Entführte Deutsche im Libanon freigelassen

Zwei Tage mussten die beiden deutschen Staatsbürger in der Hand der Entführer zittern, nun sind sie frei. An der Grenze zu Syrien häufen sich derzeit die Entführungen. Allerdings werden meist Libanesen gekidnappt.
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Nach zwei Tagen in der Hand von Entführern sind zwei Deutsche im Libanon am Samstagmorgen wieder frei gekommen. Dies verlautete aus libanesischen Sicherheitskreisen. Die beiden seien Donnerstagabend im Bekaa-Tal verschleppt worden. Wie sie freikamen, war zunächst unklar. Die staatliche libanesische Nachrichtenagentur berichtete von einem Schusswechsel und einer versuchten Festnahme der Kidnapper. Dabei sei ein Soldat getötet worden.

Ein Vertreter der Sicherheitsbehörden sagte der Nachrichtenagentur AFP, die Entführer hätten offensichtlich keine politischen, sondern finanzielle Motive gehabt. Nach seinen Angaben verlangten sie 6000 Euro Lösegeld. Ein weiterer Behördenvertreter sagte, die Entführten besäßen die deutsche und die libanesische Staatsbürgerschaft.

In der Region unweit der syrischen Grenze häufen sich derzeit Entführungen. Die Gefangennahme ausländischer Staatsbürger ist allerdings eher ungewöhnlich. Im März 2011 waren elf estnische Motorradfahrer verschleppt worden. Sie kamen vier Monate später frei.


Agentur
afp 
AFP news agency (Agence France-Presse) / Nachrichtenagentur
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ap 
Associated Press / Nachrichtenagentur
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dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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